Projekte

So lernt und lebt es sich bei uns.

Projekte ermöglichen das Lernen mit Kopf, Herz und Hand und bieten somit einen ganzheitlichen Zugang zu Inhalten. Unsere Schüler*innen haben deswegen die Option an zahlreichen ein- oder mehrtägigen Projekte in verschiedenen Jahrgängen teilzunehmen.

Projekte in den Jahrgängen 5-10

Mädchen und Jungen Projekt

Ziel der Schule ist es, Mädchen und Jungen gleichermaßen zu fördern
– Grundgesetzforderung der Gleichberechtigung –

Mädchen und Jungen kommen bereits mit Unterschieden von „männlichen“ und „weiblichen“ Verhaltensweisen in die Schule und machen dort von Anfang an gleiche, aber auch ganz unterschiedliche Erfahrungen.

Unsere Schule setzt an diesen Erfahrungen an und bereitet sie sowohl auf gleiche als auch auf unterschiedliche Zukunftsperspektiven vor.

Eine Erziehung, die sich der Förderung von Mädchen und Jungen gleichermaßen verpflichtet fühlt, bedeutet nicht Gleichmacherei. Sie nimmt in Zielsetzung und Form ihren Ausgang bei den individuellen Fähigkeiten und vermittelt, unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit, gegenseitige Wertschätzung und partnerschaftliche Formen des Umgangs miteinander. Wir wollen in unserer Schule dafür Handlungsräume schaffen, die Mädchen und Jungen sowohl Identitätsfindung als auch individuelle Entwicklungschancen einräumen. Ziel ist die Entwicklung ganzer Persönlichkeiten jenseits einengender Geschlechterstereotypen.

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Inhalte des Projektes in Jg.5:

Die Mädchen und Jungen sind noch nicht lange an unserer Schule und lernen sich in dem Projekt vertiefend kennen. Selbst- und Fremdeinschätzung werden vertieft durch Wahrnehmungs- und Kooperationsübungen. Erste Auseinandersetzung mit den Geschlechterrollen, Umgang mit Gefühlen, Selbstbehauptung und Grenzsetzungen werden in den verschiedensten Übungen erprobt.

Ziele

In dem Projekt lernen die Mädchen und Jungen ihre Stärken kennen, setzen sich damit auseinander und können sich ausprobieren. Sie erfahren Grenzen, setzen selbst Grenzen und werden für die eigenen und die Gefühle der Anderen sensibilisiert. Kooperation, Hilfsbereitschaft und Durchsetzungsfähigkeit werden vermittelt.

Peer Education Projekt

Peer Education Projekt

Liebe, Freundschaft und Sexualität sind für Jugendliche besondere Themen. Jugendliche wenden sich im Zuge ihrer Entwicklung immer mehr von den Erwachsenen ab und den Gleichaltrigen zu, daher gewinnt die Peergruppe zunehmend an Einfluss.

Hier setzt das „Peer Education Projekt“ in Kooperation mit der Beratungsstelle ProFamilia Bielefeld an, die auch Träger des Projekts ist.

ProFamilia übernimmt die Organisation mit Qualifizierungsmaßnahmen, als auch die Vor- und Nachtreffen der Gruppenveranstaltungen. In dem Projekt sollen Jugendliche aus dem 9. Jahrgang als Vertrauensschüler*innen auftreten. Es werden vereinzelt Schüler*innen drei Tage lang von ProFamilia Bielefeld geschult. Eine Schulsozialarbeiterin der Schule begleitet das gesamte Projekt. Ziel ist es, die Jugendlichen methodisch und inhaltlich so zu schulen, dass sie in der Lage sind, ihr Wissen sowohl in Gruppen als auch in Einzelkontakten weiterzugeben.
Dies erfordert die Auseinandersetzung mit den Themen Liebe, Freundschaft, Sexualität, Partnerschaft, Homosexualität, Verhütungsmittel, Schwangerschaft, AIDS und andere Krankheiten.
Wichtig ist hierbei, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen zu können, die eigenen Grenzen zu kennen und über Beratungsstellen informiert zu sein.
Die Umsetzung erfolgt dann, indem die ausgebildeten Schüler*innen des 9. Jahrgangs in den 6. und 7. Jahrgang gehen, um über die o.g. Themen aufzuklären und für Fragen zur Verfügung stehen.

Die Schulgottesdienste der FWMurnau

Die Schulgottesdienste der FWMurnau

Schulgottesdienste an unserer Schule In unserer Schule feiern wir zweimal im Jahr besondere Gottesdienste. Der erste Gottesdienst ist der Weihnachtsgottesdienst im Dezember. Dieser Gottesdienst stimmt uns auf das Weihnachtsfest ein und erinnert uns an die Bedeutung von Frieden, Licht und Hoffnung in der Weihnachtszeit. Die Schülerinnen und Schüler gestalten den Gottesdienst oft mit Liedern, Gebeten und kurzen Aufführungen. Der zweite Gottesdienst ist die Schuljahresabschlussandacht. Er findet am Ende des Schuljahres statt und bietet einen Moment des Innehaltens und Dankes. Hier wird auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, und es geht um Themen wie Dankbarkeit, Hoffnung und die Talente, die jeder von uns hat. Auch dieser Gottesdienst wird von den Schülern und Schülerinnen mitgestaltet und ist eine schöne Gelegenheit, das Schuljahr gemeinsam abzuschließen. Die Themen der Gottesdienste sind jedes Jahr unterschiedlich. Sie sind oft anwendbar auf das Leben der Kinder und Jugendlichen, unabhängig von aktuellen Ereignissen oder Trends. Es geht dabei nicht nur um religiöse Inhalte, sondern auch um Werte, die uns als Gemeinschaft verbinden. Die Schulgottesdienste sind für alle Schüler:innen, Lehrer:innen und auch für die Eltern eine besondere Gelegenheit, gemeinsam zu feiern, nachzudenken und sich auf wichtige Themen des Lebens zu besinnen. Alle sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!
Literaturprojekt

Literaturprojekt

In der Projektwoche des 7. Jahrgangs findet das Literaturprojekt zum Thema „Heimat“ statt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Thema „Heimat“ auseinander und bearbeiten verschiedene Schreibaufträge, indem sie zu verschiedenen Schreibanlässen unterschiedliche Methoden der Textproduktion anwenden und sich somit mit verschiedenen Textsorten kreativ auseinandersetzen. So können die Schülerinnen und Schüler ihre bisherigen Kompetenzen hinsichtlich des Literaturunterrichts sowie der Textproduktion weiterentwickeln und neue Anwendungsbereiche kennenlernen.

Dazu gehören beispielsweise Schreibanlässe wie das Verfassen von Gedichten oder Märchen sowie das Erstellen von Flyer, das digitale Erstellen von Comics oder das Verfassen von Krimigeschichten und 5-Wort-Geschichten.

Das Besondere ist, dass die Schülerinnen und Schüler eigene Schwerpunkte wählen können und ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Insgesamt fördert das Projekt nicht nur die Weiterentwicklung der Schreibkompetenzen, sondern sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler auch für das Thema „Heimat“ und regt sie zum Nachdenken an, was denn nun Heimat für sie bedeutet.

Heimat kann für jeden etwas anderes sein. Für einige kann es ein Ort, ein Gefühl, ein Gegenstand oder eine Erinnerung sein. In Unterrichtsgesprächen haben die Schülerinnen und Schüler zudem die Gelegenheit, zu  beschreiben, was für sie Heimat bedeutet.

Im Anschluss an die Projektwoche präsentieren die Schülerinnen und Schülern ausgewählte Ergebnisse.

Haushaltspass

Haushaltspass

Kaum sind die Sommerferien vorbei, steht einer der Höhepunkte im 7. Schuljahr an: der Haushaltspass-Tag.

Wie beziehe ich das Bett mit einem frisch gewaschenen Bezug, möglichst schön und ordentlich? Worauf ist zu achten, wenn ich ein Bild oder auch ein Hängeregal sicher an der Wand aufhängen möchte?

Mit Hilfe des Laufzettels suchen Schüler in Kleingruppen aus jeweils drei Klassen acht Stationen auf, um typische Arbeiten des Alltags kennenzulernen und unter Anleitung zu üben.

Ein Knopf ist anzunähen, so dass er dauerhaft seinen Zweck erfüllt: also nicht vergessen, das Garn zu verknoten und zu vernähen. Was ist zu tun, wenn das Wasser im Spülbecken nicht von alleine abläuft? Ob der Handwerker auch am Wochenende kommt, wer weiß? Wenn ich das Problem erkenne und so meinen Eltern helfen kann, dann sparen sie eine Menge Geld!

Alle Schülerinnen und Schüler lernen die unterschiedlichen Wäschestücke zu sortieren, damit diese in der Waschmaschine den passenden Waschgang mit der richtigen Temperatur erhalten. Und es gibt die Gelegenheit, eine Hose oder ein T-Shirt faltenfrei zu bügeln und zu legen.

Anstatt Müll, wie früher üblich, unbedacht in den Eimer zu werfen, schauen wir die Reststoffe genau an und sortieren sie nach ihrem zukünftigen Verwendungs-zweck. Bananenschale oder Kaffeesatz wird zu Kompost: also Tonnenfarbe grün. Was alles gehört in den gelben Sack, also in die gelbe Tonne?

Aus Papier und Karton wird Recyclingpapier hergestellt. Flaschen werden nach Farben unterschieden und in den Glascontainer geworfen, zum späteren Ein-schmelzen. Noch besser, wenn bei Rückgabe von Pfandflaschen im Supermarkt Flaschenpfand ausgezahlt wird. Und ich mir damit sogar ein kleines Taschengeld verdienen kann!

Und, wer sportlich und unabhängig mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte wissen, wie beim platten Reifen der Schlauch zu reparieren ist: zuerst das Loch suchen und finden, es fachgerecht flicken und schließlich wieder Luft in den Schlauch pumpen.

Wer all dies kennen gelernt und ausprobiert hat, kommt dem Erwachsensein schon ein gutes Stück näher. Und der mir ausgehändigte Haushaltspass bestätigt, dass ich zuhause prima helfen kann: perfekt für mein späteres Leben!

Schulgarten

Der Schulgarten

Anfang 2022 wurde der Schulgarten an der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule durch eine Schülerinitiative in der Projektwoche der EF zurück ins Leben gerufen. Jahrelang blieb die großzügige Grünfläche ungenutzt und wird nun wieder beackert – und das mit Erfolg.

Schüler*innen der Jahrgänge 6 und 7 kümmern sich im Rahmen der Murnau-Profil-Kurse wöchentlich um den Garten – es wird gehakt, gejätet und gepflanzt.

Auch in den Pausen erhält der Garten Unterstützung von interessierten Schüler*innen verschiedener Jahrgangsstufen.

Der Schulgarten ermöglicht es den Kindern nicht nur, verschiedene Gemüsesorten kennenzulernen, sondern auch Verantwortung zu übernehmen: gemeinsam sind sie für die Pflege der Beete und Pflanzen verantwortlich, um die Schülercafés und Hauswirtschaftskurse mit biologisch angebautem Gemüse zu versorgen.

AIDS-Projekt

Informationen zum AIDS-Projekt finden Sie auf der Seite Soziales Lernen im Bereich Gesunde Schule!

Mehr zum AIDS-Projekt
Gesundheitsprojekt

Informationen zum Gesundheitsprojekt finden Sie auf der Seite Soziales Lernen im Bereich Gesunde Schule!

Mehr zum Gesundheitsprojekt
Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule

Städt. Schule Bielefeld-Stieghorst
Sekundarstufen I und II
Am Wortkamp 3
33605 Bielefeld

Informativ