Fächer

Wir stellen uns vor

Wir bieten an unserer Schule eine Vielzahl an Fächer und Wahlmöglichkeiten an, um den Interessen und Neigungen unserer Schüler*innen gerecht zu werden. Hier können Sie sich einen Überblick darüber verschaffen.

Murnau Profil

Sekundarstufe I

Wahlpflichtfächer

Murnau Profil

Murnau-Profil

Die Murnaustunde an der FWMurnau Gesamtschule

Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es ein neues Konzept. Alle Schüler*innen können nach einer Orientierungsphase in Jahrgang 5 einen Schwerpunkt aus einem Angebot wählen. Diese für ein Jahr verbindliche Wahl richtet sich nach Interesse und Neigung. Die Bereiche Sprache, Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, Musik/ Kunst/ Gestaltung, Sport und Technik stehen zur Auswahl. In diesem einstündigen Kurs sollen das selbständige, projektorientierte Arbeiten und Lernen im Vordergrund stehen, aber auch z.B. sich auf sportliche Wettkämpfe vorzubereiten und lebenspraktische Aufgaben zu bewältigen. Zu Beginn des 7. Jahrgangs erfolgt eine Neuwahl mit einem vergleichbaren inhaltlichen Angebot.

In Jahrgang 8 wird zusätzlich die Möglichkeit geboten, Gesellschaftswissenschaften zu wählen. Hier werden neben der Streitschlichterausbildung und dem politischen Bereich „Jugend partizipiert“ auch Projekte im sozialen Bereich in Kooperation mit dem Wohnstift Salzburg und proWerk Bethel angeboten. Ab Jahrgang 9 kommt zusätzlich die Möglichkeit hinzu, Latein als weitere Fremdsprache zu wählen.

Dieser Unterricht in den Neigungsbereichen wird durchgängig bis Jahrgang 10 angeboten. Für alle Schülerinnen und Schüler wird dadurch eine breite Möglichkeit geschaffen, entsprechend ihren Neigungen Kompetenzen zu erwerben und auszubauen.

Murnau-Gesellschafter

Murnau Gesellschafter Jungend partizipiert

Demokratie leben und couragiert handeln
In unserem Ergänzungsfach Jugend partizipiert lernen die Schüler*innen, wie sie in der Schule, ihrem Umfeld und der Gesellschaft demokratisch mitbestimmen und couragiert handeln können. Ziel ist es, die Schüler*innen darin zu bestärken, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und sich für ihre Interessen und Werte einzusetzen. Die Themen reichen von demokratischen Grundprinzipien über soziale Projekte bis hin zu Nachhaltigkeit und digitaler Teilhabe. Dabei überlegen wir gemeinsam, wie man Probleme lösen und neue Ideen umsetzen kann. Durch Diskussionsrunden, Referate, Workshops und den direkten Austausch mit lokalen Akteuren und Organisationen erleben die Schüler*innen Partizipation in ihrer lebendigsten Form. So schaffen wir Raum für Kreativität, kritisches Denken und Engagement.

Murnau Gesellschafter Pädagogik

Jahrgang 8: Entwicklung des Kindes; Medienerziehung; Streitschlichtung
Du lernst im Murnau Pädagogik-Kurs zunächst kennen, was Pädagogik ist und wofür man sie braucht. Dabei wird der Fokus auf die Entwicklung des Menschen in der Kindheit gelegt, insbesondere auf die Medienerziehung und den Einfluss der Medien auf die kindliche Entwicklung. Im Anschluss wählst du ein eigenes Projekt nach deinem Interesse aus, an dem du selbstständig arbeitest.
Im Pädagogikkurs werdet ihr außerdem zu Streitschlichtern ausgebildet und lernt, Konflikte neutral und einfühlsam zu lösen. Danach unterstützt ihr Schüler*innen der 5. und 6. Klassen dabei, Streit ohne Gewinner und Verlierer zu klären. Eure Arbeit wird im Zeugnis vermerkt, und ihr erhaltet ein Zertifikat.

Jahrgang 9: Kooperation mit Wohnstift Salzburg
Nach einer kurzen, theoretischen Grundlage geht es das gesamte Schuljahr über einmal wöchentlich in das Wohnstift Salzburg. In diesem Seniorenheim führt ihr jede Stunde selbst ausgewählte Projekte durch, indem ihr z.B. mit den Senioren Unternehmungen macht oder spielt.

Jahrgang 10: Kooperation mit ProWerk
Im 10. Jahrgang setzt du dich mit dem Thema Leben mit Behinderung(en) auseinander und bereitest Besuche im ProWerk vor, um den Alltag und die Arbeit dort kennenzulernen. Auch hier wirst du einmal wöchentlich mit den Teilnehmer*innen Projekte deiner Wahl durchführen.

Murnau Gesellschafter Geschichte

Als thematischer Schwerpunkt ist im Jahrgang 10 „Demokratie und Totalitarismus” vorgesehen.

Du kannst aber auch ein eigenes Jahresthema wählen und lernst die Arbeitsweise in den Fächern Geschichte und Sozialwissenschaften auch im Hinblick auf die gymnasiale Oberstufe kennen.

Murnau-Künstler

Murnau-Künstler – Unser Wahlpflichtfach Kunst

An der Friedrich Wilhelm Murnau – Gesamtschule haben unsere Schüler*innen die spannende Möglichkeit, das Wahlpflichtfach Kunst zu wählen. In unseren drei kreativen Kunsträumen erwartet euch ein inspirierendes Umfeld, in dem ihr eure künstlerischen Talente entdecken und entfalten könnt.

Im Fach Kunst geht es nicht nur um das Erlernen von Techniken, sondern auch um die persönliche Entwicklung. Hier lernt ihr, eure Wahrnehmung zu schärfen und eure eigenen Ideen kreativ auszudrücken. Ihr taucht ein in die faszinierende Welt der Kunst, sowohl praktisch als auch theoretisch, und erfahrt, wie Kunst unsere Umwelt beeinflusst.

Im Laufe eines Schuljahres werdet ihr bis zu 4 spannende Projekte umsetzen und euren kreativen Prozess in einem Portfolio (Skizzenbuch) dokumentieren. Dabei erwarten euch Themen wie Kalligraphie, Aquarellmalerei und verschiedene grafische, plastische sowie malerische Techniken. Ihr habt die Chance, eure kreativen Ideen in umfangreiche künstlerische Arbeiten zu verwandeln und euch mit der Kunstgeschichte auseinanderzusetzen.

Das Wahlpflichtfach Kunst bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Welt der Kunst, die über den regulären Kunstunterricht hinausgeht. In der wöchentlichen Stunde habt ihr die Möglichkeit, eure künstlerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und neue Techniken zu erlernen.
Was erwarten wir von euch?

  • Offenheit für die verschiedenen Themen im Fach Kunst
  • Zuverlässigkeit: Bringt eure Materialien regelmäßig und vollständig mit
  • Engagement: Seid bereit, aktiv an Projekten mitzuarbeiten
  • Mitschriften und theoretische schriftliche Aufgaben sind Teil des Unterrichts und müssen gewissenhaft bearbeitet werden
  • Eure Mappe (Skizzenbuch/Portfolio) sollte nach den Anforderungen geführt werden, da sie ebenfalls bewertet wird und Teil des Arbeitsprozesses ist
  • Grundfertigkeiten im künstlerischen Arbeiten sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung
  • Motivation, euch kreativ einzubringen und neue Dinge auszuprobieren

Das Wahlpflichtfach „Murnau Kunst“ ist eine hervorragende Gelegenheit für alle, die ihre Kreativität leben und ihre künstlerischen Fähigkeiten ausbauen möchten! Lasst euch inspirieren und werdet Teil unserer künstlerischen Gemeinschaft!

Murnau-Macher

Die „Macher“ sind die Technikerinnen und Techniker im Ergänzungsunterricht ERG in den Jahrgängen 6 bis 10.

Die Schülerinnen und Schüler im 6. Jahrgang arbeiten mit Werkstoffen wie Holz, Papier und Pappe und gestalten die Werkstücke auf Wunsch mit Abtönfarben. Dabei üben sie sowohl die fachgerechte Materialverarbeitung als auch den sicheren Umgang mit Werkzeugen.
Die Werkstücke, etwa eine Figur zu einem bestimmten Thema oder auch ein Bootsmodell, werden nach Zeichnung und vorgegebenen Arbeitsschritten hergestellt.

Die Schülerinnen und Schüler im 7. Jahrgang verarbeiten Holz, Papier, Pappe und auch Kunststoff. Dabei bearbeiten sie die Materialien fachgerecht und nutzen sie ressourcenschonend.
Projekte sind eine Nonsensmaschine, ein Luftfahrzeug oder auch eine tragfähige Brücke, gefertigt aus 4 Seiten DIN A4-Papier, die ihre maximale Traglast in einem Wettbewerb zeigt. In vielen Fällen werden die Werkstücke nach vorgelegter Zeichnung und vorgegebenen Arbeitsschritten hergestellt. Manche ganz eigene, kreative Idee dagegen entwickelt sich in einem gestalterischen Prozess.

Ab dem 8. Jahrgang arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Metallen und Kunststoff, lernen Grundlagen der Elektronik und stellen ein LED-Männchen oder ein Lauflicht her.

Im ERG-Unterricht der 9. Jahrgangsstufe steht die praktische Anwendung im Mittelpunkt: die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, in selbst-gewählten Projekten ihre Fähigkeiten im Bereich Technik zu erweitern. Von der selbstständigen Planung bis hin zur Fertigung gestalten sie ihren Arbeitsprozess eigenverantwortlich und kreativ.
Diese Projektarbeit eröffnet den Jugendlichen einen individuellen Freiraum, um ihre Interessen und Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln. Das Angebot wird von den Schülerinnen und Schülern mit großer Begeisterung angenommen und ermöglicht es ihnen, nicht nur handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch wichtige Kompetenzen wie Eigeninitiative, Problemlösungsfähigkeit und Team-arbeit zu stärken. Der ERG-Unterricht in Jahrgang 9 zeigt eindrucksvoll, wie kreatives Lernen im Technik-Bereich aussehen kann!

Im 10. Jahrgang üben sich die Schülerinnen und Schüler weiterhin im Umgang mit digitalen Maschinen anhand ausgewählter Aufgaben. Das Projekt „SmartHome“ bietet vielfach praxisnahe Aufgaben, die in Einzel, in Partner- und ebenso in Teamarbeit umzusetzen sind.

Murnau-Sprachler

Murnau-Sprachler Spanisch und Französisch

In der 6. Klasse hat man erstmalig die Möglichkeit Französisch und Spanisch als Fach kennenzulernen. Dies passiert im Rahmen der Murnau-Sprachler Kurse, wo man lediglich Französisch für ein halbes Schuljahr hat und im anderen halben Schuljahr in die spanischsprachige Welt hineinschnuppern kann. So kann die Sprache spielerisch und imitierend mit 1 Wochenstunde kennengelernt werden und zusätzlich auch die Wahlentscheidung für die zweite Fremdsprache im Bereich Wahlpflichtfach unterstützt werden.

Murnau-Sprachler Cambridge ab Klasse 7

Mit der Teilnahme am Cambridge-Kurs bieten wir den Schülerinnen und Schülern eine großartige Möglichkeit. Die Vorbereitung auf ein international anerkanntes Cambridge Zertifikat ist nicht nur ein wertvoller Nachweis über die Englischkenntnisse Ihrer Kinder, sondern öffnet auch Türen zu zahlreichen Bildungs- und Berufschancen. Der Cambridge Kurs bereitet die Schüler auf die Cambridge Prüfungen vor, die weltweit für ihre hohen Standards und ihre Anerkennung anerkannt so wie geschätzt werden. Die Schüler lernen nicht nur die englische Sprache, sondern auch wichtige Kommunikationsfähigkeiten.

  1. Die Vorteile des Cambridge Zertifikats:
    Internationale Anerkennung: Das Cambridge Zertifikat wird von Schulen, Universitäten und Arbeitgebern weltweit anerkannt.
  2. Verbesserte Sprachkenntnisse: Die Schüler entwickeln ihre Englischkenntnisse in einem strukturierten und unterstützenden Umfeld.
  3. Zukunftschancen: Gute Englischkenntnisse sind in vielen Berufen eine Grundvoraussetzung und erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

80% der Kosten für die Cambridge Prüfung werden von der Stiftung übernommen! Dies bedeutet, dass Ihre Kinder die Möglichkeit haben, an diesem wertvollen Programm teilzunehmen, ohne dass Sie eine hohe finanzielle Belastung tragen müssen.

Murnau-Sportler

Murnau Profil Sportler: Vielfalt und Individualität im Sportunterricht

Das Murnau Profil Sportler an der Friedrich Wilhelm Murnau Gesamtschule bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre sportlichen Interessen in drei verschiedenen Bereichen zu vertiefen: Ballsport, Trendsportarten sowie Koordination und Fitness. Dieses Profil setzt auf stärkenorientierte und individualisierte Wahlmöglichkeiten, sodass jeder Schüler seine persönlichen Vorlieben und Talente entfalten kann.

Ballsport

Im Bereich Ballsport haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, verschiedene Ballsportarten kennenzulernen. Sie lernen nicht nur die grundlegenden Regeln, sondern sind auch aktiv in den Prozess der Spielentwicklung eingebunden. Dabei legen sie eigene Regeln fest und entwickeln Ballspiele, die ihren individuellen Anforderungen und Voraussetzungen gerecht werden. Diese kreative Herangehensweise fördert Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein.

Trendsportarten

Das Profil Trendsportarten beschäftigt sich zunächst mit der Definition und den Merkmalen von Trendsportarten. Die Schülerinnen und Schüler erkunden verschiedene aktuelle Trendsportarten, beleuchten deren Besonderheiten und stellen diese ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor. Sie übernehmen die Rolle von Trainerinnen und Trainern, indem sie ihre Klassenkameraden anleiten und zum Ausprobieren motivieren. Dies stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern fördert auch die Präsentationsfähigkeiten.

Koordination und Fitness

Im Bereich Koordination und Fitness steht die Weiterentwicklung der körperlichen Fähigkeiten im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Grundlagen des Koordinations- und Fitnesstrainings kennen und werden angeleitet, eigene Trainingsprogramme zu erstellen. Diese Programme stellen sie dann ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor, was nicht nur das Verständnis für Fitness fördert, sondern auch die Fähigkeit, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Insgesamt bietet das Murnau Profil Sportler eine abwechslungsreiche und individuelle Möglichkeit, sich außerhalb des regulären Sportunterricht zu engagieren und verschiedene Sportarten kennenzulernen. Durch die Wahlmöglichkeiten und die aktive Mitgestaltung wird die Freude an Bewegung und Sport nachhaltig gefördert.

Murnau-Forscher

MURNAU-FORSCHER
AN DER FWM

Das Forschen steht im Mittelpunkt

Das Fach soll Neugier fürs Forschen entwickeln, indem eigene Fra-gen gestellt und selbstständig bearbeitet werden.

Jahrgang 6 und 7: Der Schulgarten
Im Jahrgang 6 dreht sich alles um unseren Schulgarten! Die Schü-lerinnen und Schüler lernen, wie man Pflanzen pflegt und erntet. Während der Gartensaison beschäftigen sie sich mit dem Mulchen, der Bodenpflege und der Ordnung im Schuppen. Sie erfahren, wie man säht und erntet und arbeiten dabei in Gruppen.
Außerhalb der Gartensaison wählen die Schüler ihr Lieblingsgemü-se aus und informieren sich über dessen Wachstum und Pflege. Sie erstellen ein Plakat und können ihr Gemüse im Frühjahr im Schul-garten säen.

Jahrgang 8 bis 10: Individuelle Forschungsarbeit
Die Schüler tauchen ab dem 8. Jahrgang in die Welt der Naturwis-senschaften ein und werden zu Entdeckern ihrer eigenen Fragen. Der Kurs bietet die Möglichkeit, über ein ganzes Schuljahr hinweg selbstständig an einem Thema zu arbeiten. Ob die Grundlagen des Klimasystems, die Frage, wo der Kalk im Wasser herkommt, wel-che Bestandteile Pflegeprodukte haben oder wie man auf dem Mars leben kann – bei den Forschern gibt es die Möglichkeit, die Neugier zu entfalten und eigene Fragestellungen zu entwickeln. Un-ter fachkundiger Anleitung werden die Fragen durch Experimente, Beobachtungen und wissenschaftliche Methoden erforscht. An-schließend werden die Ergebnisse in einem Portfolio festgehalten und den anderen in Präsentationen oder selbstgedrehten Erklärvi-deos präsentiert.

6. JAHRGANG

Schulgarten

7. JAHRGANG

Schulgarten

8. JAHRGANG

individuelle Arbeit mit Bezug zur
Naturwissenschaft und digitaler Präsentation

9. JAHRGANG

individuelle Arbeit mit Bezug zur
Naturwissenschaft und Stop-Motion-Film

10. JAHRGANG

individuelle Arbeit mit Bezug zur
Naturwissenschaft und Erklärvideo

Ab Jahrgang 8 legt man sich durch seine Wahl bis zum
10. Jahrgang fest.

Murnau-Strategen-Entwickler

Murnau-Strategen/Entwickler

Ein wichtiger Teil des Ergänzungsunterrichts der Jahrgänge 6 und 7 stellt das Profil „Murnau-Strategen“ dar. Wie bereits im Titel des einstündigen Faches ersichtlich wird, unterstützt es die Schüler*innen bei der Erlernung eines planvollen Umgangs mit mathematischen Problemen. Ab Jahrgang 8 werden im Profil Entwickler die erlernten Techniken vertieft.

Hierbei wird insbesondere in der Anfangsphase Bezug genommen auf eine schülerorientierte Gestaltung des Unterrichts. 

Unter anderem der Einsatz der mathematisch-informatischen Software „Scratch“, mit Hilfe derer die Schüler*innen die Durchführung von Algorithmen erlernen, spielt eine zentrale Rolle. Es wird so erreicht, dass das Zusammensetzen der visuellen Blöcke Programmcodes am, Computer geschrieben werden können.

Im Weiteren sind logische Abfolgen wie die Durchführung mathematischer Spiele (z.B. Sudoku, Gebietsrätsel) entscheidende Faktoren, um die Problemlöse– und Modellierungsfähigkeit bei den Schüler*innen zu schulen. Die Rückmeldung über das Gelernte erfolgt gemäß des Konzeptes des Ergänzungsunterrichts über Reflexionsbögen im Rahmen des Portfolios. Der Lernzuwachs und mögliche Probleme werden hierbei festgehalten.

Selbstverständlich können Schüler*innen auch Wünsche äußern, welche Inhalt des Fachbereichs Mathematik/Informatik projektartig thematisiert werden soll. Hierbei zeigt sich immer wieder, dass das Programmieren mathematischer Algorithmen besonders beliebt bei den Lernenden ist.

Sekundarstufe I

Englisch in der Sekundarstufe I

Englisch in der Sekundarstufe I – Die Sprache der Welt!

Bestimmt hast du diese Frage schon einmal gehört! Hier erfährst du, warum es für dich wichtig ist, Englisch zu lernen.

Mit Deutsch kommst du auf Reisen nicht sehr weit. In vielen Ländern wird Englisch als „Verkehrssprache“ genutzt. Etwa 340 Millionen Menschen nennen Englisch ihre Muttersprache, und schätzungsweise 600 Millionen Menschen sprechen es als Zweitsprache. 

Insgesamt beherrschen ca. 1,75 Milliarden Menschen Englisch auf einem alltagstauglichen Niveau. Viele der Songs, die du täglich hörst, werden in Englisch gesungen. Es ist eine großartige Erfahrung, wenn du verstehst, was deine Lieblingssänger singen und du mitsingen und nicht nur mitsummen kannst. Wahrscheinlich schaust du dir auch gerne Filme und Serien an, die in englischsprachigen Ländern gedreht wurden – diese im Original zu sehen, die Schauspieler in ihrer Muttersprache reden zu hören und auch zu verstehen, was sie sagen, ist toll.

Englisch hat zudem eine große Bedeutung in Bezug auf Internetnutzung und soziale Medien, da viele Plattformen und Inhalte hauptsächlich in Englisch verfasst sind und das Verständnis dieser Sprache den Zugang zu globalen Trends und Informationen erleichtert.

An unserer Schule erlernen wir diese bedeutsame Weltsprache als erste Fremdsprache.

In den Jahrgängen 5 und 6 reisen wir nach Großbritannien, wo wir die Lebenswelt britischer Kinder kennenlernen. Im 7. Jahrgang geht es nach London, um das multikulturelle Leben zu entdecken. In der 8. Klasse lernen wir die USA kennen und erfahren mehr über die Lebensweise von Jugendlichen in Städten wie New York oder San Francisco. Im 9. Jahrgang erkunden wir  Australien, während wir im 10. Jahrgang einen Vergleich zwischen Indien und Südafrika anstellen.

Im 5. und 6. Jahrgang wird Englisch im Klassenverband unterrichtet. Am Ende des 6. Jahrgangs entscheiden wir, welche Schüler in den Grundkurs (G-Kurs) und welche in den Erweiterungskurs (E-Kurs) wechseln. Ab dem 7. Jahrgang erfolgt der Unterricht in G- und E-Kursen, wobei die Themen gleich sind, jedoch die Anforderungen variieren. Bei entsprechenden Leistungen ist ein Wechsel zwischen den Kursen möglich. Unsere Schule hat im Durchschnitt 3 Englischstunden pro Woche à 60 Minuten. Die Noten setzen sich aus den Leistungen im Unterricht (Sprechen, Schreiben, Hörverstehen, Leseverstehen) sowie schriftlichen Klassenarbeiten zusammen. In den Schuljahren 5 bis 7 schreiben die Schüler*innen 6 Klassenarbeiten pro Jahr, danach 4 bis 5. In der 10. Klasse gibt es eine verpflichtende Kommunikationsprüfung, die eine  schriftliche Klassenarbeit ersetzt.

Im 8. Jahrgang führen wir zudem eine landesweite Lernstandserhebung durch, und am Ende des 10. Schuljahres findet eine zentrale Prüfung (ZP) statt. Tauche ein in die faszinierende Welt der englischen Sprache und Kultur – wir freuen uns auf dich!

Latein

Die Inhalte des Faches Latein

Manche sagen, Latein sei eine „tote Sprache“. Richtig ist, dass Latein in keinem Land mehr als Sprache gesprochen wird. Aber hast du schon einmal ein Magnum gegessen oder Nivea benutzt? Beide Worte sind Lateinisch: Magnum bedeutet das Große und Nivea die Schneeweiße. Und da wir uns hier auf einer Homepage befinden: „page“ stammt vom lateinischen Wort „pagina“, was übersetzt „Seite“ bedeutet.

Im Lateinunterricht wirst du Einblicke in die faszinierende Geschichte Roms erhalten. So lernst du beispielsweise die imposanten Wagenrennen im Circus Maximus oder die spektakulären Gladiatorenkämpfe im Kolosseum kennen.

Wenn du Latein lernst, wirst du verstehen, wie stark unsere heutige Sprache, unser Leben und unsere Kultur von der Sprache und der Kultur der alten Römer beeinflusst sind. Die Fachbegriffe der alten und neuen Wissenschaften, die du in vielen Fächern brauchst, sind zu einem großen Teil aus dem Lateinischen abgeleitet. So ist Latein noch immer sehr lebendig.

Im Unterricht sprechen wir Deutsch und übersetzen Texte aus dem Lateinischen. Auf vielfältige Weise üben wir Grammatik und Vokabeln.
Da Latein die Sprache der alten Römer ist, beschäftigen wir uns mit ihrem Alltags- und Feiertagsleben, mit ihrer Religion und ihrer Politik und ziehen Vergleiche zu unserem heutigen Leben. Hautnah erleben wir den römischen Alltag bei unserer Exkursion nach Köln.

Latein kannst du an der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule ab dem Jahrgang neun als zweite oder dritte Fremdsprache wählen. Zum Ende des Jahrgangs zwölf kannst du ohne weitere Prüfung dein Latinum erhalten. Dieser Abschluss deiner Lateinkenntnisse wird als Voraussetzung für viele Studiengänge an den Universitäten verlangt.

Deutsch in der Sekundarstufe I

Ziele

Der Deutschunterricht leistet wichtige Beiträge zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung unserer Schüler*innen.

Neben diesen fachlichen Kompetenzen werden im Deutschunterricht durch die Auseinandersetzung mit Texten, Medien und gesellschaftlichen Fragen auch personale und soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten (z. B. Präsentationstechniken und Teamfähigkeit) weiter gefördert.

Differenzierung

An unserer Schule lernen Schüler*innen in den Jahrgängen 5-7 ohne äußere Fachdifferenzierung. Die verschiedenen fachbezogenen und inhaltlichen Kompetenzen in den Bereichen „Lesen und Zuhören“ (Rezeption) und „Schreiben und Sprechen“ (Produktion) zu den Inhaltsfeldern Sprache, Text, Kommunikation und Medien werden integrativ unterrichtet.

Dabei unterstützt das Lehrwerk „D wie Deutsch“ – Das Sprach- und Lesebuch für alle. Dieses Deutschbuch ist themen- und kompetenzorientiert und bietet schaffbare und motivierende Materialien auf vier durchlässigen Lernniveaus. Außerdem ist es sprachsensibel zertifiziert: Es bietet ein modernes sprachförderliches Layout und bahnt die nachhaltige Vermittlung von Fachsprache an. Außerdem stellt es gezielte Hilfen zur Texterschließung und Textproduktion zur Verfügung.

Ab der Jahrgangsstufe 8 bilden wir Grund- und Erweiterungskurse, um gezielter auf die verschiedene Schulabschlüsse vorbereiten zu können.

Arbeitsformen

Der Deutschunterricht kombiniert individuelles Arbeiten (Einzelarbeit) mit kooperativen Lernformen (Gruppenarbeitsformen) an typischen Lerngegenständen wie Sachtexten, Werbeanzeigen, Gedichten, Kurzgeschichten, Filmen und Lektüren etc.

Besondere Freude haben unsere Schüler*innen an kreativen Gestaltungsaufgaben, wie z. B. dem Inszenieren einer Ballade als Stop-Motion-Film.

Da im Zentrum unseres Bemühens das Individuum steht, erlernen unsere Schüler*innen während des Unterrichts und im Lernbüro Strategien, die sie selbst zu Gestaltern ihres eigenen Lernens machen (selbstständiges Lernen).

Leistungsmessung

Zur Erhebung des Lernstandes werden je Schuljahr in der Regel vier bis sechs Klassenarbeiten geschrieben. Vereinzelt gibt es aber auch alternative Leistungsüberprüfungen, die eine Klassenarbeit ersetzen, wie z. B. ein Lesetagebuch zu einer im Unterricht besprochenen Lektüre oder eine Portfolio-Arbeit zu einem im Unterricht besprochenen Thema.

Lernen in Projekten und an außerschulischen Lernorten

Lernen findet nicht nur in der Schule statt. Deshalb werden im Rahmen des Deutschunterrichts einige außerschulische Aktivitäten, Theaterbesuche und Projekte mit unseren Kooperationspartnern geplant:

Im 5. Jahrgang nehmen die Klassen z. B. an der Aktion „Ich schenke dir eine Geschichte“ des deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen teil, besuchen eine Buchhandlung und setzen sich im Unterricht mit ihrem Buchgeschenk kreativ auseinander. Schüler*innen des 6. Jahrgangs präsentieren ihr Lieblingsbuch im Rahmen der Vorbereitung für den Vorlesewettbewerb, der in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek stattfindet. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Bibliothek werden auch immer wieder Autorenlesungen angeboten. Im 7. Jahrgang findet in der Projektwoche das Literaturprojekt zum Thema „Meine (Heimat-)Stadt Bielefeld“ statt und während des Deutschunterrichts des 8. Jahrgangs wird obligatorisch das ePaper-Zeitungsprojekt mit möglichem Besuch der Redaktion und des Druckhauses der Neuen Westfälischen durchgeführt. Im Rahmen der Schulpartnerschaft mit dem Stadttheater Bielefeld besuchen unsere Schüler*innen regelmäßig Theatervorstellungen und können an Theaterworkshops teilnehmen. Auch mit Künstler*innen des Kulturagentenprogramms für kreative Schulen werden immer wieder Kunst-Projekte im Deutschunterricht realisiert.

ReLv - Rechtschreiben erforschen, Lesen verstehen

*Ein Förderprogramm der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule*

Was ist ReLv?

ReLv ist ein Programm, das unseren Schülerinnen und Schülern hilft, die deutsche Sprache besser zu verstehen und zu benutzen. Die Kinder lernen, wie sie Wörter richtig schreiben und Texte besser lesen können. Es gibt verschiedene einfache Strategien, die ihnen dabei helfen.
Die wichtigsten Strategien sind:

  • Schwingen: Die Kinder lernen, Wörter in Silben zu zerlegen. So können sie die Wörter besser aussprechen und richtig schreiben. Zum Beispiel: Kin-der-gar-ten.
  • Verlängern: Die Kinder lernen, Wörter zu verlängern, damit sie den letzten Buchstaben besser hören können. Zum Beispiel: Bei „Hund“ hilft das Wort „Hunde“, um das „d“ zu erkennen.
  • Ableiten: Die Kinder lernen, dass ähnliche Wörter helfen, die richtige Schreibweise zu finden. Zum Beispiel: Das Wort „Hand“ zeigt, dass es „Hände“ und nicht „Hänte“ heißt.
  • Zerlegen: Die Kinder lernen, Wörter in ihre Bestandteile zu zerlegen. Zum Beispiel: Kartoffelbrei – Kartoffel/brei
  • Merken: Einige Wörter sind Ausnahmen. Die Kinder lernen, sich diese Wörter mit Eselsbrücken zu merken. Zum Beispiel: „Rhythmus“ – „Ein Rhythmus hat immer einen Takt (h und m nebeneinander)“.
  • Groß- und Kleinschreibung: Die Kinder üben, Nomen (z. B. „Haus“) immer großzuschreiben. Bei Verben (z. B. „laufen“) lernen sie, die Kleinschreibung zu beachten. Wörter wie „der“, „die“ und „das“ helfen, Nomen im Text zu erkennen.

Wie setzen wir ReLv um?

In Klasse 5:

  • Die Kinder lernen die Strategie „Schwingen“. Sie zerlegen Wörter in Silben und zeichnen Silbenbögen in ihre Texte.
  • „Satz des Tages“: Jeden Tag bearbeiten die Kinder einen kurzen Satz. Sie markieren die ReLv-Strategien sowie Nomen, Verben und Adjektive in diesem Satz.
  • Die Kinder üben die Groß- und Kleinschreibung spielerisch. Zum Beispiel markieren sie Nomen, Verben und Adjektive in Texten mit bunten Farben.
  • Im 2. Halbjahr kommt die Strategie „Verlängern“ dazu. Die Kinder lernen, Wörter zu verlängern, damit sie den letzten Buchstaben besser hören können.

In Klasse 6:

  • Die Strategien „Ableiten“ , „Zerlegen“ und „Merken“ kommen dazu. Die Kinder lernen, wie sie bei schwierigen Wörtern die richtige Schreibweise finden.
  • Die Kinder vertiefen die gelernten Strategien mit Übungen und bekommen individuelle Unterstützung. So wird ihr Verständnis der deutschen Sprache weiter verbessert.

Ziel des ReLv-Programms

Das Ziel von ReLv ist es, die Sprachkenntnisse unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken und den Schülerinnen und Schülern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie ihre Fehler selbstständig korrigieren können. Die Kinder sollen sicherer im Umgang mit der deutschen Sprache werden. Das hilft ihnen nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltag. Wir glauben, dass gutes Schreiben und Lesen wichtig für den Erfolg in der Schule und im Leben ist.

Sprachhandeln und Kommunikation

Das Fach Sprachhandeln und Kommunikation (SpuK) arbeitet u.a. fächerübergreifend mit dem Deutschunterricht und außerschulischen Partnern zusammen. Es bietet situierte, authentische, projektorientierte Sprach-Lernarrangements vertiefend zu den Lerngegenständen des Deutschunterrichts, die Schüler*innen zum selbstgesteuerten Sprach-Lernen anregen und anleiten sollen. Unterrichtsinhalte werden handlungsorientiert und die heterogenen kulturellen Hintergründe der Schüler*innen berücksichtigend aufbereitet. Neben fachlichen sollen auch personale, soziale und kulturelle Kompetenzen angebahnt werden.

Ein exemplarisches Vorhaben in Sprachhandeln und Kommunikation ist das Lesetheater zum Thema Märchen. Das Lesetheater ist eine wirkungsvolle Methode, um die Leseflüssigkeit zu trainieren, und der Lerngegenstand Märchen (z. B. Aschenbrödel) ermöglicht eine handlungsorientierte und die heterogenen kulturellen Hintergründe der Schüler*innen berücksichtigende Auseinandersetzung.

Im Rahmen dieses Unterrichtsvorhabens werden u. a. kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Märchen (ggf. auch mit gegenwärtigen Rollenbildern) verglichen. Außerdem werden Schüler*innen angeregt, mit ihren Eltern über ihre kulturspezifischen Märchen zu sprechen und diese Erkenntnisse wieder in den Unterricht einfließen zu lassen. So werden auch Erfahrungen familiärer Bezugspersonen einbezogen und wertgeschätzt.

Anschließend können Schüler*innen in Kleingruppen auch eigene Märchen in Dramenform schreiben oder verfilmen. Ideen und Anregungen können sie dafür z. B. in und durch einen Handapparat in der Stadtteilbibliothek im Schulgebäude sammeln. Dabei lassen sie ihre unterschiedlichen kulturellen Hintergründe einfließen und lernen, sich in diesen Aushandlungsprozessen konstruktiv und wertschätzend zu verhalten.

Aufgeführt werden kann das Lesetheater dann auf den „Murnau Highlights“. Dort werden Ergebnisse aus Projekten und dem Unterricht kurz vor Weihnachten der Schulöffentlichkeit präsentiert. Eltern sind auch eingeladen. Das stärkt die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Elternhaus.
Wenn Schüler*innen eigene Märchen entwickeln und diese auf die Bühne bringen oder verfilmen wollen, können sie dabei auch durch Künstler*innen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ unterstützt werden.
Außerdem ist ein Besuch des Weihnachtsmärchens des Theaters Bielefeld vorgesehen. Zusätzlich zu dem Besuch des Theaterstücks kann im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit dem Theater auch ein Theaterpädagoge eingeladen werden, mit den Schüler*innen einen Workshop zum Thema Märchen durchzuführen.

Mit Vorhaben dieser Art wird versucht, den heterogenen Herkunftsbedingungen unserer Schüler*innen Rechnung zu tragen. Diese erfordern eine fachübergreifende Schwerpunktsetzung bei der Förderung interkultureller, sprachlicher, kommunikativer und sozialer Kompetenzen. Eine Förderung sprachlicher Kompetenzen allein reicht nicht aus, sondern es braucht gerade für Schüler*innen der Jahrgänge 5 und 6, die neu an die Schule kommen, einen Ort, an dem die Schüler*innen das soziale und kommunikative Miteinander unter Anleitung einüben, sich in ihrer Verschiedenheit angenommen fühlen, ihre Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln und Handlungsstrategien für Situationen des Schulalltags und des Unterrichts erarbeiten. In den Lernszenarien des SpuK-Unterrichts wird deshalb fachliches, soziales und kulturelles Lernen miteinander verbunden. Dabei werden kooperative Arbeits- und Lernformen eingeübt. Eine Doppelbesetzung in den SpuK-Stunden ermöglicht die individuelle Förderung im Hinblick auf die unterschiedliche sprachliche, soziale und kulturelle Kompetenz der Schüler*innen.

Mathematik

Mathematik SEK I

Im Mathematikunterricht lernen unsere Schüler*innen, wie wichtig Mathematik im Alltag ist und wie sie diese nutzen können. Dazu gehören Aufgaben wie Zählen, Schätzen, Messen, Vergleichen und das Verstehen von Schaubildern.

Uns ist wichtig, dass die Schüler*innen:

  • selbst Zusammenhänge entdecken,
  • lernen, Probleme aus dem Alltag mit Mathematik zu lösen,
  • ihre Lösungen erklären und vergleichen können.

Grundlegendes Rechnen üben wir weiterhin regelmäßig, aber auch moderne Methoden sind uns wichtig. Dabei setzen wir neben den Computerräumen auch iPads im Unterricht ein. Mit spezieller Software wie dynamischen Geometrieprogrammen oder Tabellenkalkulationen können die Schüler*innen Mathematik noch besser verstehen.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf dem Arbeiten mit Arbeitsplänen und differenzierten Lernmaterialien. Dies fördert die Selbstständigkeit und ermöglicht es den Schüler*innen, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und individuell passende Aufgaben zu bearbeiten.

Wir arbeiten inklusiv, das heißt, alle Kinder und Jugendlichen lernen zusammen, egal welche Stärken oder Bedürfnisse sie haben. Jeder bekommt Unterstützung, die er oder sie braucht. Auch wenn die Schüler*innen ab Klasse 7 in Erweiterungskursen eingeteilt werden, bleibt dieser Aspekt der individuellen Lernförderung erhalten.

Auch außerhalb des Unterrichts fördern wir mathematisches Interesse. Zum Beispiel können Schüler*innen an Wettbewerben wie dem „Känguru der Mathematik“ teilnehmen oder bei der Schülerakademie für Mathematik OWL (SAM-OWL) mitmachen.

Mit diesem Unterricht möchten wir die Kinder auf den Alltag vorbereiten und ihnen zeigen, wie spannend Mathematik sein kann.

Biologie in SI

Von Zellen bis zur Biosphäre: Die Vielfalt des Lebens entdecken!

Der Biologieunterricht in der Sekundarstufe I legt die Grundlage für ein fundiertes Verständnis der lebendigen Natur. Dabei stehen die Lebewesen und ihre Wechselwirkungen innerhalb von Systemen wie Zelle, Organismus, Ökosystem und Biosphäre im Mittelpunkt. Diese Systeme werden auch unter dem Blickwinkel der Evolution betrachtet, um den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Verständnis biologischer Zusammenhänge zu vermitteln.

Im modernen Biologieunterricht geht es nicht nur um die Vermittlung von Fachwissen, sondern auch um den Erwerb zentraler Kompetenzen in den Bereichen Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung. Mithilfe eines problem- und phänomenorientierten Unterrichts werden diese Kompetenzen schrittweise aufgebaut und vertieft. So lernen die Schülerinnen und Schüler, naturwissenschaftliche Fragen zu stellen, Untersuchungen durchzuführen, Ergebnisse kritisch zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Der Biologieunterricht in Jahrgang 5 knüpft direkt an die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler an. Die heimische Tier- und Pflanzenwelt in ihren Lebensräumen sowie im Jahresverlauf steht im Mittelpunkt. Ziel ist es, die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Umwelt zu verstehen und die Wertschätzung für die biologische Vielfalt zu fördern. Primäre Naturerfahrungen spielen dabei eine zentrale Rolle und sensibilisieren die Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

In Jahrgang 6 liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau und den Funktionen des menschlichen Körpers. Themen wie Ernährung, Bewegung und Gesundheitserziehung fördern ein Bewusstsein für gesundheitsbewusstes und nachhaltiges Handeln. Dieser Unterricht legt eine wichtige Grundlage für individuelle und gesellschaftliche Verantwortung in Bezug auf Gesundheit und Umwelt.

In den höheren Jahrgängen der Sekundarstufe I (Jahrgang 8 und 10) werden die zuvor erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen weiter ausgebaut. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit komplexeren Themen wie der Regulation und Informationsverarbeitung im menschlichen Körper sowie globalen Fragen zu Ökologie, Genetik und Evolution auseinander. Auch Sexualerziehung und Gesundheitserziehung nehmen hier einen wichtigen Platz ein, um systemisches Denken und verantwortungsbewusstes Handeln zu fördern.

Chemie an der FWM (SI)

CHEMIE AN
DER FWM

Was macht man in Chemie?

Chemie hilft uns, unseren Alltag besser zu verstehen: von der Luft, die wir atmen, bis zu den Lebensmitteln, die wir essen.

Bereits im ersten Jahr des Chemie-Unterrichts erlangen die Schüler grundlegende Kenntnisse über die Stoffe, die uns umgeben. Sie lernen, wie verschiedene Materialien miteinander reagieren und welche Veränderungen dabei stattfinden. Ob beim Kochen, beim Putzen oder beim Spielen – Chemie ist einfach überall. Aber nur der Chemie-Unterricht bietet einen Raum, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen.

  • Lernen und entdecken: Im Chemie-Unterricht gehen Theorie und Praxis Hand in Hand. Einen Prozess zu verstehen, heißt auch, ihn mit eigenen Augen zu sehen, zu riechen oder anfassen zu können. Spannende Experimente und anschauliche Modelle gehören zum Alltag unseres Chemie-Unterrichts.
  • Kreativ werden: Häufig gehen die Schüler eigenen Fragen und Problemen aus ihrem Alltag nach. Im Chemie-Unterricht werden sie selbst zu Forschern, entwerfen eigene Experimente, dokumentieren und präsentieren die Ergebnisse in Schrift, Bild und Ton.
  • Umweltbewusstsein entwickeln: Chemie hilft uns auch zu verstehen, wie chemische Reaktionen in der Natur ablaufen. Die Schüler lernen so, wie ihr Verhalten ihre Umwelt beeinflusst und wie sie gesünder und nachhaltiger leben können.

Themen in den Jahrgängen

7. JAHRGANG

  • Erster Experimente anhand von Trenn-verfahren
  • Ressource Wasser
  • Luft und Verbrennung

8. JAHRGANG

  • Die chemische Reaktion
  • Metall und Metall-gewinnung

9. JAHRGANG

  • Chemische Elemente und ihre Ordnung
  • Die Welt der Mineralien
  • Akkus und Batterien

10. JAHRGANG

  • Wasser – mehr als ein Lösemittel
  • Säuren und Laugen
  • Fossile und regenerative Energieträger
  • Kunststoffe – Produkte der Chemie

Differenzierung in E- und G-Kurse ab der
9. Klasse.

Physik

Physik

Im Physikunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler, wie physikalische Phänomene ihr Leben beeinflussen. Ein gutes Verständnis der Physik ist wichtig, um Naturphänomene und technische Anwendungen zu verstehen.

Physik im Sekundarbereich I

Die Schülerinnen und Schüler sollen offen für die verschiedenen Erscheinungen und Gesetze in der Natur und Technik sein. Dabei ist es wichtig, Vorurteile abzubauen, ohne blind an den Fortschritt zu glauben.

Im Physikunterricht wird das genaue Beobachten von Ereignissen gefördert. Aus diesen Beobachtungen können die Schülerinnen und Schüler Hypothesen aufstellen, die sie dann im Experiment testen. Deshalb spielen Experimente eine zentrale Rolle im Physikunterricht. Neben Demonstrationsexperimenten führen die Schülerinnen und Schüler auch eigene Experimente durch und sind teilweise selbst für die Planung und Durchführung verantwortlich.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Physikunterricht ist, dass die Schülerinnen und Schüler Modelle entwickeln und anwenden, um Vorgänge in der Natur, Technik und Medizin zu verstehen. Durch einen ständigen Bezug zu ihrem Alltag können sie wichtige Verbindungen herstellen. So lernen sie, technische Anwendungen der Physik richtig einzuordnen, auch im Hinblick auf gesellschaftliche und umweltbezogene Themen.

Im Unterricht des Sekundarbereichs I werden verschiedene Themen behandelt, die zu den Bereichen Optik, Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre und Magnetismus sowie Kernphysik gehören. Dazu zählen Themen wie „Licht und Schall“, „Erde und Weltall“, „Elektrische Energieversorgung“ und „Bewegung und ihre Ursachen“.

Willkommen im Fach Gesellschaftslehre

Was ist Gesellschaftslehre?

Gesellschaftslehre ist ein spannendes Fach, das viele Themen behandelt. In diesem Fach lernen wir, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Wir sprechen über Menschen, Kulturen, Politik, Wirtschaft und die Umwelt. Gesellschaftslehre hilft uns, die Welt um uns herum besser zu verstehen.

Warum ist Gesellschaftslehre wichtig?

Gesellschaftslehre ist wichtig, weil wir in einer Gemeinschaft leben. Es ist gut zu wissen, wie wir miteinander umgehen und wie wir die Welt beeinflussen können. In diesem Fach lernen wir, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Rechte und Pflichten wir haben. Das hilft uns, verantwortungsbewusste Bürger zu werden.

Was lernen wir im Unterricht?

Im Unterricht von Gesellschaftslehre behandeln wir verschiedene Themen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Menschen und Kulturen: Wir lernen, wie Menschen in verschiedenen Ländern leben. Wir sprechen über Traditionen, Feste und Bräuche. Das hilft uns, andere Kulturen besser zu verstehen und Respekt zu zeigen.
  2. Politik: Wir lernen, wie unsere Regierung funktioniert. Wir sprechen über Wahlen, Parteien und Gesetze. So verstehen wir, wie wir unsere Stimme in der Gesellschaft erheben können.
  3. Wirtschaft: Wir lernen, wie Geld und Handel funktionieren. Wir sprechen über Berufe, Unternehmen und die Bedeutung von Geld in unserem Leben. Das hilft uns, kluge Entscheidungen beim Geld ausgeben zu treffen.
  4. Umwelt: Wir lernen, wie wichtig es ist, unsere Umwelt zu schützen. Wir sprechen über den Klimawandel, Recycling und nachhaltige Entwicklung. So können wir dazu beitragen, unsere Erde zu bewahren.

Methoden und Projekte

In Gesellschaftslehre nutzen wir verschiedene Methoden, um zu lernen. Wir arbeiten oft in Gruppen, diskutieren und präsentieren unsere Ergebnisse. Manchmal machen wir auch Projekte, bei denen wir etwas Praktisches umsetzen. Zum Beispiel könnten wir eine Umfrage in der Schule durchführen oder ein Plakat zu einem bestimmten Thema erstellen.

Exkursionen und Veranstaltungen

Um das Gelernte zu vertiefen, machen wir auch Exkursionen. Wir besuchen Museen, politische Institutionen oder Unternehmen. So können wir direkt sehen, wie die Themen, die wir im Unterricht behandeln, in der Realität umgesetzt werden.

Außerdem organisieren wir Veranstaltungen, bei denen wir mit Experten sprechen. Das kann ein Politiker, ein Unternehmer oder ein Umweltschützer sein. Diese Gespräche helfen uns, verschiedene Perspektiven kennenzulernen.

Unsere Ziele

Im Fach Gesellschaftslehre möchten wir folgende Ziele erreichen:

  • Verständnis fördern: Wir wollen, dass die Schüler die Zusammenhänge in unserer Gesellschaft verstehen.
  • Kritisches Denken: Wir möchten, dass die Schüler lernen, kritisch zu denken und eigene Meinungen zu bilden.
  • Engagement stärken: Wir wollen die Schüler ermutigen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

Unterstützung und Hilfe

Wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst, kannst du dich jederzeit an deine Lehrerinnen und Lehrer wenden. Sie sind da, um dir zu helfen und dich zu unterstützen. Außerdem gibt es in unserer Schule viele Angebote, wie Nachhilfe oder Arbeitsgemeinschaften, die dir helfen können, noch besser zu werden.

Fazit

Gesellschaftslehre ist ein wichtiges Fach, das uns hilft, die Welt um uns herum zu verstehen. Wir lernen über Menschen, Kulturen, Politik, Wirtschaft und die Umwelt. Gemeinsam entdecken wir, wie wir als Teil der Gesellschaft aktiv mitgestalten können. Wir freuen uns auf spannende Stunden im Fach Gesellschaftslehre und darauf, gemeinsam mit dir zu lernen und zu wachsen!

Kunst an der Friedrich Murnau – Gesamtschule

„Jeder Mensch ist ein Künstler.“ – Joseph Beuys. Dieses Zitat verdeutlicht, dass Kreativität in jedem von uns steckt und ermutigt unsere Schülerinnen und Schüler, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken und aktiv auszudrücken. An unserer Schule spielt der Kunstunterricht eine zentrale Rolle, indem er die Lernenden dazu befähigt, die visuelle Welt um sie herum zu verstehen und zu gestalten.

Lehrinhalte

Der Kunstunterricht erstreckt sich über die Jahrgänge 5 bis 10 (SEK I) sowie EF bis Q2 (SEK II) und bietet ein breites Spektrum an Techniken und Medien, um die kreativen Fähigkeiten der Lernenden zu entfalten. Zu den zentralen Inhalten gehören:

  • Zeichnen und Malen: In den Klassen 5 und 6 liegt der Fokus auf Farben und Grafiken. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Farben zu mischen und deren Wirkung zu erforschen. Ab der 7. Klasse wird die Beobachtung der Natur und deren künstlerische Darstellung zentral.
  • Grafik und Drucktechniken: Die Grundlagen des plastischen Arbeitens und der Druckgrafik werden vermittelt, um den kreativen Ausdruck zu fördern.
  • Plastisches Arbeiten: Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, mit Ton zu arbeiten, um dreidimensionale Kunstwerke zu schaffen. Der Brennofen ermöglicht das Brennen von Tonarbeiten, was den kreativen Prozess vertieft.
  • Digitale Bildgestaltung: In der Mittel- und Oberstufe wird die digitale Bearbeitung von Bildern ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, um zeitgemäße Medienkompetenz zu entwickeln.
  • Fotografie: Auch die Fotografie wird integriert, um den Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche Ausdrucksform zu bieten.
  • Kunstgeschichte: Begleitend zu den praktischen Arbeiten betrachten die Lernenden Werke aus der Kunstgeschichte, um ein tieferes Verständnis für verschiedene Epochen und Stile zu erlangen.

Kreativität und kritische Auseinandersetzung

Im Kunstunterricht steht nicht nur die persönliche Entfaltung im Vordergrund, sondern auch die kritische Auseinandersetzung mit Bildern und deren Manipulation. Die Lernenden reflektieren, wie Bilder kommunizieren und welche Botschaften sie transportieren. Durch diese Auseinandersetzung entwickeln sie ein Bewusstsein für die Wirkung von Bildern in der Gesellschaft und stärken ihre Fähigkeit, diese bewusst und zielgerichtet selbst zu gestalten.

Projekte und Exkursionen

Praktische Projekte sind ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, oft in Form von Gruppenarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, an Ausstellungen teilzunehmen, wo sie ihre Werke der Schulgemeinschaft und der Öffentlichkeit präsentieren. Zudem werden spannende Exkursionen in Museen organisiert, die den Unterricht bereichern und den direkten Kontakt zur Kunstwelt ermöglichen.

Musikprofil der Friedrich Wilhelm-Murnau Gesamtschule Bielefeld

Die Friedrich Wilhelm-Murnau Gesamtschule Bielefeld ist eine sechszügige Gesamtschule. Ziel der Schule ist es allen Schüler*innen in den Jahrgängen 5-10 eine praxisorientierte und umfangreiche künstlerische Bildung zu ermöglichen.

Das Konzept der FWMU sieht eine Basisbildung in den Klassen 5-6 vor. Dies umfasst pro Klasse eine Schulstunde, also Musikunterricht (60min) pro Woche. Dort lernen die Schüler*innen praxisorientiert u.a. folgende Phänomene kennen: das Lesen von Noten, einfache Musikstücke zusammen im Klassenverband spielen sowie auch das Beschreiben von Musik in dessen Zeit. Diese Basiswissen wird in der 6. Klasse durch ein halbes Jahr Keyboardunterricht vertieft. Ziel ist es leichte Melodien gemeinsam und auch solistisch vortragen oder auch durch Akkorde begleiten zu können. Das zweite Halbjahr der Klasse 6 wird durch erste Einblicke in die Musikgeschichte und auch weitere Instrumente oder Ensemble ergänzt.

In Jahrgang 10 wird auf das bereits erarbeitete Grundwissen aufgebaut. Alle Schüler*innen der 10. Klasse vertiefen ihr musikalisches Wissen und versuchen dieses beispielsweise in der Lerneinheit ‚Filmmusik‘ praktisch durch das Komponieren eigener Filmmusik anzuwenden. Des Weiteren sollen in diesem Jahrgang musikwissenschaftliches wie -theoretisches Wissen um weitere Phänomene sowie eine angemessene Fachsprache erarbeitet werden, sodass ein Übergang in die die Oberstufe (EF = Klasse 11) bei ausreichender Qualifikation möglich ist.

In den Jahrgängen 6 und 7 haben die Schüler*innen die Möglichkeit durch eine Wahl ihren persönlichen Schwerpunkt zu wählen und ihre Leidenschaft für das Fach Musik praktisch umzusetzen. Das Murnau Profil Künstler arbeitet projektorientiert und kann jeweils nach einer einjährigen Probewahl in den Klasse 6 und 7 auch langfristig als Hauptprofil in Klasse 8-10 verbindlich gewählt werden. Dieses projektorientierte Angebot umfasst eine musikalische Projektstunde pro Woche.

Als besonderes Highlight der Schule bietet die Schule die Möglichkeit die Musikklasse mit dem Schwerpunkt ‚Bläserklasse‘ zu besuchen. Die Musiklasse umfasst eine zweijährige, musikalische Grundausbildung auf einem Blasinstrument und dem Spielen in einem Blasorchester. Alle Schüler*innen, die diese Klasse besuchen, haben die Möglichkeit nach einem Instrumentenkarussel, also dem Ausprobieren der folgenden Instrumente (Flöte, Klarinette, Saxofon, Trompete, Posaune, Euphonium oder Tuba), ihren persönlichen Favoriten zu wählen.

Arbeitslehre-Hauswirtschaft (Kernunterricht)

„Worauf muss ich beim Einkaufen achten?

Wie kann ich beim Einkaufen am meisten Geld sparen?

Wie ernähre ich mich gesund und ausgewogen?

Wie kann ich (Lebensmittel-)Müll vermeiden?

Wann sind Lebensmittel nicht mehr genießbar?“

Die Friedrich Wilhelm-Murnau Gesamtschule Bielefeld ist eine sechszügige Gesamtschule. Ziel der Schule ist es allen Schüler*innen in den Jahrgängen 5-10 eine praxisorientierte und umfangreiche künstlerische Bildung zu ermöglichen.

Das Konzept der FWMU sieht eine Basisbildung in den Klassen 5-6 vor. Dies umfasst pro Klasse eine Schulstunde, also Musikunterricht (60min) pro Woche. Dort lernen die Schüler*innen praxisorientiert u.a. folgende Phänomene kennen: das Lesen von Noten, einfache Musikstücke zusammen im Klassenverband spielen sowie auch das Beschreiben von Musik in dessen Zeit. Diese Basiswissen wird in der 6. Klasse durch ein halbes Jahr Keyboardunterricht vertieft. Ziel ist es leichte Melodien gemeinsam und auch solistisch vortragen oder auch durch Akkorde begleiten zu können. Das zweite Halbjahr der Klasse 6 wird durch erste Einblicke in die Musikgeschichte und auch weitere Instrumente oder Ensemble ergänzt.

In Jahrgang 10 wird auf das bereits erarbeitete Grundwissen aufgebaut. Alle Schüler*innen der 10. Klasse vertiefen ihr musikalisches Wissen und versuchen dieses beispielsweise in der Lerneinheit ‚Filmmusik‘ praktisch durch das Komponieren eigener Filmmusik anzuwenden. Des Weiteren sollen in diesem Jahrgang musikwissenschaftliches wie -theoretisches Wissen um weitere Phänomene sowie eine angemessene Fachsprache erarbeitet werden, sodass ein Übergang in die die Oberstufe (EF = Klasse 11) bei ausreichender Qualifikation möglich ist.

In den Jahrgängen 6 und 7 haben die Schüler*innen die Möglichkeit durch eine Wahl ihren persönlichen Schwerpunkt zu wählen und ihre Leidenschaft für das Fach Musik praktisch umzusetzen. Das Murnau Profil Künstler arbeitet projektorientiert und kann jeweils nach einer einjährigen Probewahl in den Klasse 6 und 7 auch langfristig als Hauptprofil in Klasse 8-10 verbindlich gewählt werden. Dieses projektorientierte Angebot umfasst eine musikalische Projektstunde pro Woche.

Als besonderes Highlight der Schule bietet die Schule die Möglichkeit die Musikklasse mit dem Schwerpunkt ‚Bläserklasse‘ zu besuchen. Die Musiklasse umfasst eine zweijährige, musikalische Grundausbildung auf einem Blasinstrument und dem Spielen in einem Blasorchester. Alle Schüler*innen, die diese Klasse besuchen, haben die Möglichkeit nach einem Instrumentenkarussel, also dem Ausprobieren der folgenden Instrumente (Flöte, Klarinette, Saxofon, Trompete, Posaune, Euphonium oder Tuba), ihren persönlichen Favoriten zu wählen.

Arbeitslehre Technik

Der digitale Wecker klingelt, im Radio spielt Musik. Womöglich noch vor dem Frühstück mit aufgebackenen Brötchen werden per Handy Chats oder Videos gesichtet und ausgetauscht. Mit MoBiel, auf dem E-Scooter oder auch mit dem Mountainbike startest Du zur Schule.

Schon vor jedem Unterrichtsbeginn zeigt sich, dass wir in einer zunehmend technisierten Welt leben, die uns den Alltag bereichern und erleichtern soll.

Wie funktionieren Motoren, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten finden sie?

Wie programmiere ich einen Mikroprozessor? Aus welchen Teilen besteht ein Spielzeug oder auch ein Möbelstück, wie kann ich es nach Plan selbst herstellen? Ist die Handhabung von Werkzeug oder auch Maschinen gefährlich? Oder helfen mir diese, nach der Unterweisung und mit etwas Übung, mein Werkstück gut, schnell und sicher herzustellen?

Die Antworten auf viele Fragen können unterstützen, mich in dieser von Technik bestimmten Welt gut zurecht zu finden und sie für mein Leben zu nutzen.

Der Technik-Unterricht bietet allen Schülerinnen und Schülern unterschied-lichste Übungsaufgaben und Werkstücke aus Holzwerkstoffen oder aus Metall. Entscheidend dabei ist die Arbeitssicherheit und der Gesundheitsschutz, also der bewusste und geübte Einsatz auch von scharfen und spitzen Werkzeugen. So zielt im 6. Jahrgang der Lehrgang zum sicheren Arbeiten mit der Tischbohr-maschine ab auf die Aushändigung des Bohrmaschinenführerscheins. Im Anschluss daran werden Werkstücke aus Holz mit unterschiedlichen Werkzeugen und Arbeitstechniken hergestellt, bis sie nach dem Feinschliff fertig sind: zum Spielen, zum Würfeln, zur Aufbewahrung und auch zum Verschenken.

Im 7. Jahrgang lernen wir die notwendige Grundlage für jedes Bauprojekt kennen: den Bauplan für ein Werkstück. Das Technische Zeichnen mit Darstellung auch in verschiedenen Ansichten ermöglicht, uns dies sehr genau vorzustellen.

Die Grundlagen erarbeiten wir uns an der Zeichenplatte, alles Weitere erfolgt digital am Laptop. Mit dem FiloCAD-Programm konstruieren wir im Koordinaten-system eine Figur, wie z.B. ein Tier oder das eigene Monogramm, welche anschließend in Originalgröße von der FiloCUT-Schmelzschneidemaschine aus einer Styroporplatte herausgetrennt wird. Eine weitere digitale Fertigungsaufgabe mit Tinkercad zielt ab auf ein Produkt aus dem 3D-Drucker.

„Visionen der Mobilität“ ist ganzjähriges Thema im 10. Jahrgang.

Der schnelle Transport von Personen und Gütern gehört ganz selbstverständlich zu unserem heutigen Alltag: die Premium-Lieferung am Tag nach der Bestellung oder der Flug über den Ozean, womöglich eines Tages auch für mich. Welche technischen Voraussetzungen sind dafür notwendig?

Die Fahrzeugtechnik, allein die bislang 140 Jahre andauernde Verbrennungs-motorenentwicklung von Kraftfahrzeugen, befindet sich im Umbruch. Moderne Antriebs- und Produktionskonzepte sollen den CO2-Ausstoß entscheidend reduzieren helfen.

Mit einem in Partnerarbeit hergestellten Leichtbau-Modell simulieren wir eine zeitgemäße Fahrzeugentwicklung. Die fertigen Renner werden beim Murnau-SolarCup auf der Piste zeigen, wie flott sie unterwegs sind.

Praktische Philosophie

Was ist eigentlich eine Lüge und was bedeutet Wahrheit? Warum bilden Menschen Freundschaften? Haben Tiere eigentlich dieselben Rechte wie Menschen?

Was bedeutet eigentlich Freiheit und wann bin ich nicht frei?

Was ist der Sinn des Lebens? Was sind Wahrheit und Wirklichkeit und was ist überhaupt Zeit?

Philosophie beginnt, indem wir uns Fragen über das Zusammenleben von Menschen stellen und mit grundsätzlichen Fragen des Lebens auseinandersetzen. Solche Fragen müssen besprochen, in ihrer Tiefe und Weite durchdacht, ausdiskutiert und mögliche Antworten begründet werden. Das alles macht man im Fach Praktische Philosophie.

Das Wort „Praktisch“ wird bei uns großgeschrieben, denn euch erwarten spannende Methoden, wie Rollenspiele, das Erstellen von Postern und Plakaten sowie spannende Diskussionsrunden.

Du grübelst gerne über derartige Fragen und bist offen, dich mit vielfältigen Standpunkten und Meinungen auseinanderzusetzen? Dann bist du im Fach Praktische Philosophie genau richtig!

Am Unterricht im Fach Praktische Philosophie kann ab dem zweiten Halbjahr im fünften Schuljahr durch die Abwahl des Religionsunterrichts teilgenommen werden.

Religionsunterricht an unserer Schule SekI

Im Religionsunterricht nehmen wir die Fragen junger Menschen ernst und suchen gemeinsam nach Antworten auf zentrale Lebensfragen wie: Wer bin ich?  Wie kann ich gut mit anderen leben? Wo gehe ich hin? Wo finde ich Halt?

Wir knüpfen an den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an und orientieren uns dabei unter anderem an biblischen Texten. Dabei orientieren wir uns zum einen an Materialien aus dem „Kursbuch RELIGION“ und zum anderen an verschiedenen Lehrwerken oder selbst erstellten Materialien.

Der Unterricht fördert nicht nur die Aneignung von Wissen, sondern auch den Austausch miteinander. Wir legen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler aktiv miteinander sprechen, aufeinander hören und zur Ruhe kommen können – sei es durch Texte, Bilder oder Musik.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Religionsunterrichts ist der Besuch von außerschulischen Lernorten. In Klasse 6 besuchen wir beispielsweise die nahgelegene Bonifatius Kirche und das Bibeldorf in Rietberg, in Klasse 8 eine Moschee und in Klasse 10 eine Synagoge. So machen wir das unterschiedliche religiöse Leben im gottesdienstlichen Raum erfahrbar und lernen respektvollen Umgang /Austausch mit anderen Religionen. Der Religionsunterricht bietet zudem Raum für Konfliktanalysen und -lösungen, was die Klassengemeinschaft stärkt. Als auch allgemeinen ein friedliches Miteinander

Zweimal im Schuljahr versammeln wir uns mit interessierten Schülerinnen und Schülern und gestalten mit ihnen zusammen im Sommer eine Andacht zum Schuljahresende und kurz vor den Weihnachtsferien findet der Schulgottesdienst in der nahegelegenen katholischen St. Bonifatiuskirche statt. In enger Zusammenarbeit mit dem Fach Musik, insbesondere den Bläserklassen, bereiten wir thematische Gottesdienste vor, bei dem alle Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Erziehungsberechtigte herzlich eingeladen sind.

Religionsunterricht ist ein ordentliches Lehrfach der Fächergruppe 2 und wird entsprechend mit Noten bewertet, dabei wird der Glaube nicht bewertet/ egal welche Religion Die Inhalte orientieren sich an den Richtlinien des Landes NRW für den Evangelischen und Katholischen Religionsunterricht. Besonderen Wert legen wir dabei auf die große religiöse Heterogenität unserer Schülerschaft. Neben dem christlichen Glauben betrachten wir auch die Antworten anderer Religionen sowie nichtreligiöser Weltanschauungen.

Der Religionsunterricht findet ab der Klasse 5 zweites Halbjahr zweistündig statt und wird parallel zum Fach „Praktische Philosophie“ angeboten, in den Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben. Abmeldungen müssen bis zur Religionsmündigkeit mit 14 Jahren schriftlich von den Eltern beantragt werden, wobei Gründe angegeben werden müssen. Über Abmeldungen religionsmündiger Schülerinnen und Schüler informieren wir deren Eltern. Abmeldungen können aus schulorganisatorischen Gründen nur zum Halbjahr oder zum Ende des Schuljahres erfolgen.

Informatik an unserer Schule – Zukunft entdecken und gestalten

Das Fach Informatik spielt eine zentrale Rolle an unserer Schule und bereitet die Schülerinnen und Schüler optimal auf die digitale Welt vor. Mit drei modern ausgestatteten Informatikräumen und einem umfangreichen Bestand an iPads schaffen wir ideale Voraussetzungen für einen praxisnahen und kreativen Unterricht.

Bereits in den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird Informatik bei uns als Pflichtfach unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler erlernen hier die Grundlagen des digitalen Arbeitens, wie den sicheren Umgang mit digitalen Geräten, erste Schritte in der Programmierung und das Verstehen von Algorithmen. Zusätzlich bieten wir ab Klasse 6 im Ergänzungsbereich die Stunde „Murnau-Strategen“ an, in der Informatik mit Mathematik kombiniert wird, um logisches Denken und Problemlösestrategien gezielt zu fördern.

Ein Blick in unsere Informatikräume:

Gemeinsam Aktiv – Sportunterricht an der Friedrich Wilhelm Murnau Gesamtschule

Der Sportunterricht an unserer Schule hat einen Doppelauftrag: Er hilft unseren Schülerinnen und Schülern, fit und gesund zu bleiben, und fördert gleichzeitig Teamarbeit und Fairness. Im Sport lernen die Kinder, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Unsere Schule hat eine große Dreifachsporthalle und eine kleine Turnhalle. Diese Hallen bieten tolle Möglichkeiten für viele Sportarten. In der großen Halle spielen wir Sportarten wie Basketball, Fußball oder Badminton, während die kleine Turnhalle ideal für Gymnastik, Tanz oder Turnangebote ist.

Wir haben viele verschiedene Sportgeräte, wie Bälle, Matten und Reckstangen. Außerdem nutzen wir moderne Geräte, wie Kletterwände, Trampoline oder Fitnessgeräte, um den Sportunterricht spannend zu gestalten.

Im Sportunterricht können die Kinder neue Bewegungen entdecken und erlernen. Sie haben die Möglichkeit, neue Sportarten auszuprobieren und ihre Fähigkeiten zu verbessern. Ob beim Tanzen, beim Ausprobieren von Trendsportarten oder beim Trainieren klassischer Sportarten – die Kinder können viel Spaß haben und ihre Talente zeigen.

Wahlpflichtfächer

Übersicht

Was bedeutet „Wahlpflichtbereich“ (WP)?

In der 5. Jahrgangsstufe haben alle Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule ihren Unterricht in den gleichen Fächern. Diese werden Pflichtfächer genannt, weil sie für alle verbindlich sind.
Im 7. Schuljahr muss man sich für ein Wahlpflichtfach aus den Bereichen Sprache (Französisch oder Spanisch), Wirtschaft und Arbeitswelt, Naturwissenschaften, Darstellen und Gestalten, Informatik, Sport oder Pädagogik entscheiden, das dann bis zum 10. Schuljahr verpflichtend besucht werden muss und das auch wie ein Hauptfach benotet wird. Hier werden dann genauso wie in Deutsch, Mathematik und Englisch auch Klassenarbeiten geschrieben. Die Note im Wahlpflichtfach kann für den Abschluss entscheidend sein.

Spanisch

¡BIENVENIDO AL
MUNDO ESPAÑOL!

Taucht ein in die faszinierende Welt des Spanischunterrichts, wo ihr auf eine sprachliche Reise geht. Vom Fragen nach dem Weg in den belebten Straßen bis hin zum Meistern von alltäglichen Gesprächen erkundet ihr ein Universum voller sprachlicher Möglichkeiten.

Spanisch an der FWM in der Sekundarstufe I

An der FWM-Schule haben Schüler in Klasse 7 die Möglichkeit, Spanisch als zweite Fremdsprache im Wahlpflichtbereich zu wählen. Während der ersten Jahre des Spanischunterrichts wird besonderer Wert darauf gelegt, die Grammatik stets in einem praxisbezogenen Kontext zu vermitteln. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es den Schülern, die spanische Sprache nicht nur theoretisch zu erlernen, sondern sie auch aktiv anzuwenden und so ein tieferes Verständnis für die Sprache und Kultur zu entwickeln. Mit dem spannenden Lehrwerk ¡Vamos! ¡Adelante! entdecken wir die Welt der spanischen Sprache, Musik, Filme und Internet. Wir wollen viel Spanisch sprechen und zusammen lernen.

Darüber hinaus bieten wir bereits in Jahrgang 6 im Bereich Murnau-Sprachler Spanisch als Schnupperkurs an. Im projektorientierten Ergänzungsunterricht dürft ihr in die spanischsprachige Welt hineinschnuppern. Dabei könnt ihr jeweils ein halbes Jahr Spanisch und Französisch kennenlernen.

¿Qué? (Was?)

Schon im ersten Jahr Spanischunterricht ab der siebten Klasse erlangt ihr so viel Wissen, dass ihr euch als Urlauber in Spanien mühelos verständigen könnt. Doch damit nicht genug, ihr taucht auch ein in die lebendigen Kulturen und die besonderen Bräuche der spanischsprachigen Länder. Ihr entdeckt, wie die Menschen in Spanien und Lateinamerika leben, feiern und sich ernähren.

¿Por qué? (Warum?)

Spanisch ist eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt und öffnet Türen zu faszinierenden Kulturen und spannenden Reisezielen. Mit über 460 Millionen (in 20 Ländern weltweit, 18 in Lateinamerika, 1 Land in Europa und 1 Land in Asien und Afrika) Menschen weltweit könnt ihr kommunizieren und tief in die Geschichte, Musik und Küche der spanischsprachigen Länder eintauchen. Spanisch zu lernen, bedeutet eine Welt voller Möglichkeiten und Abenteuer zu entdecken. Taucht ein in die Schönheit und Vielfalt der spanischsprachigen Welt und bereichert euer Leben!

Französisch

Französisch an der F.W. Murnau-Gesamtschule

La langue française – Die Französische Sprache ist eine Weltsprache und wird von 220 Millionen Menschen in vielen Ländern und Kontinenten gesprochen. Auch Deutschland hat mehrere Nachbarländer, in denen Französisch als offizielle Sprache anerkannt ist (z.B. Belgien, Schweiz und natürlich Frankreich). Dadurch ergeben sich viele Vorteile Französisch verstehen und sprechen zu können.

Wahlpflichtfach

Ab der 7. Klasse umfasst der WP-Bereich in den Fremdsprachen dann im Durchschnitt 2,5 Std./Woche. Der Schwerpunkt liegt auf der Sprachkompetenz zur Bewältigung von Situationen, die man in einem französischsprachigen Land jeden Tag erleben kann. In der Sekundarstufe I werden Themen wie z.B. Paris und andere Regionen Frankreichs, Hobbies, Mode, Familienleben, Reisen, Berufsausbildung, Einwanderung u.v.m. behandelt.

Wie aus den Themen hervorgeht, erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die über das Lernen einer Fremdsprache hinausgehen und für sich auf ihre Lebenswelt beziehen und deshalb sehr wertvoll sind. Dazu zählen u.a. interkulturelle Kompetenzen, kommunikative Kompetenzen und methodische Kompetenzen. Mit einer zweiten Fremdsprache wird auch eine Bedingung für das Abitur erfüllt. Somit wird der Übergang in die Oberstufe erleichtert.

Darstellen und Gestalten

Darstellen und Gestalten (D&G) – Ein besonderes Fach mit ungewöhnlichen Inhalten

Die Murnau Gesamtschule bietet das Fach „Darstellen und Gestalten“ als Wahlfach an. In diesem Fach lernen die Schüler*innen verschiedene Arten der Kommunikation, wie Körpersprache, Musik, Bilder und Sprache. Sie erfinden eigene Szenen und spielen diese auf der Bühne. Dabei können sie verschiedene Rollen übernehmen und lernen, wie man kleine Szenen gut darstellt. Sie üben, miteinander zu sprechen und ihre Arbeit zu verbessern, indem sie auch Kritik annehmen. Außerdem lernen sie verschiedene Gestaltungsmittel kennen und wie man sie richtig einsetzt. Das Fach beginnt in der 7. Klasse und wird bis zur 10. Klasse angeboten.

Was lernt man im Fach Darstellen und Gestalten?

Manchmal lassen sich Gefühle und Gedanken mit Worten nur schwer ausdrücken -oft gelingt es besser mit Bildern, Musik oder im Spiel.

Im Fach Darstellen und Gestalten entdecken die Schüler*innen die vielfältigen Ausdrucksformen von Kunst, Musik und Theater. Sie haben die Möglichkeit, eigenen Ideen umzusetzen, Fähigkeiten auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Die Schüler*innen

  • zeichnen und malen,
  • musizieren und singen
  • schauspielern und tanzen
  • bauen Kulissen und gestalten Kostüme
  • schreiben Stücke, erstellen Bücher und bastelnInstrumente
  • verfassen eigene Texte und bearbeiten fremde Texte
  • führen Pantomime und Schwarzlichttheater auf
  • „lesen“ Bilder und Partituren
  • Bereiten Museums- und Theaterbesuche vor und nach
  • Planen und führen Ausstellungen durch
  • planen, entwickeln und präsentieren Theater- oder Musicalproduktionen auf der Bühne

Für die Unterrichtsthemen kommen verschiedene Arbeitsweisen zum Einsatz:

  • Körpersprache: Ausdruck und Bewegung des eigenen Körpers
  • Wortsprache: interpretierendes Sprechen und kreative Sprachgestaltung
  • Bildsprache: Bildkomposition, Bildaufbau und Bildwirkung
  • Musiksprache: aktives Zuhören, kreatives Arbeiten mit musikalischen Elementen sowie die Einbindung zusätzlicher Medien

Die Kursarbeit im Fach Darstellen und Gestalten besteht meistens aus einer praktischen Aufgabe, die die Schüler*innen zusammen erledigen. Dazu gehört auch eine schriftliche Arbeit, zum Beispiel eine Beschreibung der Rolle, die sie spielen. Für den Unterricht müssen die Schüler*innen schwarze Kleidung tragen. Diese „Arbeitskleidung“ hilft ihnen, sich besser auf ihre Rollen zu konzentrieren und mit Mimik und Gestik gut darzustellen.

Die Schüler* innen wählen richtig….

  • wenn sie Spaß an Kunst, Musik, Sprache, Tanz und Theater haben
  • wenn sie Freude daran haben, künstlerische Ideen auszuprobieren
  • wenn sie Mut haben, sich in verschiedenen Rollen darzustellen; auch vor Publikum
  • wenn sie bereit sind, mit anderen zusammen zu arbeiten


Jede Schülerin und jeder Schüler ist angesprochen.
Auch wenn die Worte fehlen, so kann man sich vielleicht tanzend, gestaltend, musizierend oder singend ausdrücken. Wichtig ist, du man Spaß am gemeinsamen, erfolgreichen Arbeiten an einem Thema hat.

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften an der Friedrich Wilhelm Murnau Gesamtschule

Das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften bietet Schülerinnen und Schülern eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich intensiver mit den grundlegenden Phänomenen und Prozessen der Natur auseinanderzusetzen. In einer Zeit, in der technologische Entwicklungen und wissenschaftliche Innovationen immer mehr unser tägliches Leben prägen, ist ein tiefgehendes Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge von großer Bedeutung.

Das Fach Naturwissenschaften fördert nicht nur das Interesse an Themen wie Biologie, Chemie und Physik, sondern stärkt auch das kritische Denken und die Problemlösungsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Sie lernen, wissenschaftliche Fragestellungen zu formulieren, Experimente durchzuführen und die gewonnenen Ergebnisse zu analysieren. Diese Kompetenzen sind nicht nur im schulischen Kontext von Wert, sondern auch im späteren Berufsleben, in dem viele Berufsfelder auf naturwissenschaftliches Wissen angewiesen sind.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, ihre Interessen gezielt zu vertiefen. Sie können sich für spezifische Themenbereiche entscheiden, die sie besonders faszinieren, sei es die Erforschung des menschlichen Körpers, die Entdeckung neuer chemischer Reaktionen oder das Verständnis der physikalischen Gesetze, die unsere Welt bestimmen.

Dabei sind die Themen wie zum Beispiel Recycling oder Mobilität sehr aktuell in den politischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Hier wird also immer wieder der Bezug zu den aktuellen Debatten hergestellt und mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert. Dieser starke Bezug zu aktuell in den Medien kontrovers diskutierten Themen ist ein großer Unterschied zu dem Unterricht in den Einzelfächern Biologie, Chemie und Physik, wo das Verständnis der naturwissenschaftlichen Grundlagen im Vordergrund steht. Diese Verständnis wird aber wiederum in dem Wahlpflichtfach Naturwissenschaften vertieft, da dort auch komplexere und aufwändigere Aufgabenstellungen bewältigt werden.

Ein weiterer Vorteil des Fachs ist die praxisorientierte Ausrichtung des Unterrichts. Durch Experimente und Projekte wird das theoretische Wissen auf spannende Weise mit praktischen Anwendungen verbunden. Dies fördert nicht nur das Verständnis, sondern auch die Freude am Entdecken und Forschen. Schülerinnen und Schüler erleben so Naturwissenschaften nicht nur als abstrakte Theorie, sondern als lebendigen und relevanten Bestandteil ihrer Umgebung.

Insgesamt bietet das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften eine wertvolle Gelegenheit, das eigene Interesse an naturwissenschaftlichen Themen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Es schafft eine solide Grundlage für eine mögliche berufliche Zukunft in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und trägt dazu bei, die Schülerinnen und Schüler auf eine zunehmend wissenschafts- und technologiegetriebene Welt vorzubereiten.

Informatik

Informatik

Ab Klasse 7 können die Schülerinnen und Schüler Informatik im Wahlpflichtbereich vertiefen. Sie beschäftigen sich mit weiterführenden Themen wie Programmierung, Mediengestaltung, Robotik, Daten- und Datenschutz sowie Künstlicher Intelligenz. Der praxisnahe Unterricht ermöglicht es ihnen, eigene Programme zu entwickeln, digitale Inhalte zu gestalten und moderne Technologien zu verstehen und anzuwenden. Besonders spannend ist der Einsatz von Calliope Minis, mit denen die Schülerinnen und Schüler auf kreative Weise Programmierkonzepte ausprobieren und umsetzen können.

Unser Informatikunterricht ist praxisorientiert und fördert nicht nur digitale Kompetenzen, sondern auch Kreativität und Teamarbeit. Die regelmäßige Arbeit mit Tablets, Computern und programmierbaren Geräten bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und innovative Lösungen für reale Probleme zu finden.
Mit unserem Informatikunterricht legen wir die Grundlage für eine bewusste und selbstbewusste Nutzung digitaler Technologien. Gleichzeitig wecken wir Begeisterung für zukunftsweisende Themen und fördern vielleicht sogar das Interesse an einem späteren Beruf in der IT-Branche.

Denn bei uns gilt: Informatik ist mehr als ein Fach – es ist eine Chance, die Zukunft aktiv mitzugestalten!

Pädagogik

Pädagogik

Im Fach Pädagogik lernt ihr, wie Erziehung und Bildung funktionieren und welche Auswirkungen sie auf das Leben haben. Ihr entwickelt Fähigkeiten, um gut mit anderen Menschen umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem hilft euch das Fach, eure eigenen Zukunftsperspektiven zu überdenken, euch beruflich zu orientieren und euch gegebenenfalls auf das Fach Pädagogik in der Oberstufe vorzubereiten.

In Jahrgang 7 wird sich intensiv damit beschäftigt, was Pädagogik ist und wie man durch Pädagogik die Entwicklung eines Menschen positiv beeinflussen kann. Neben der Beschäftigung mit den ersten Lebensjahren geht es hierbei auch um Geschlechtererziehung bzw. -rollen.
In Jahrgang 8 geht es darum, was Erziehung ist und welche verschiedenen Erziehungsstile es gibt. Im zweiten Halbjahr werden pädagogische Berufe behandelt, wobei der Fokus auf Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen liegt.
In Jahrgang 9 wird das pädagogische Feld der Arbeit mit Senioren betrachtet. Darüber hinaus geht es um die Entwicklung von Identität im Jugendalter.
Im Jahrgang 10 steht die Entstehung von Gewalt im Fokus. Hierbei wird untersucht, inwiefern pädagogisches Handeln Gewalt vorbeugen und Demokratie fördern kann. Außerdem geht es um die Erziehung in verschiedenen Zeiten und Ländern.

Über alle Jahrgänge hinweg werden so viele Praxisanwendungen wie möglich umgesetzt, d. h. wir bekommen entweder von Expert*innen Besuch oder besuchen verschiedene Einrichtungen wie den Kindergarten, die Grundschule, das ProWerk, das Seniorenheim usw., um unser Wissen anzuwenden und zu vertiefen.

Schülerbetrieb Café Caro

Café Caro/ Salatbar

Die Salatbar ist eine von drei integrativen Schülerfirmen an der FWM bei denen Schüler*innen mit und ohne Förderbedarf aus dem 10. Jahrgang wöchentlich frische Speisen zubereiten. Die Schüler*innen organisieren im Voraus den Einkauf und übernehmen die Auswahl der Rezepte. Jeden Donnerstag werden in den ersten beiden Stunden ein frischer Salat, ein deftiger Salat, eine Suppe und ein Nachtisch zubereitet. Die vorbereiteten Speisen werden in der Mittagspause zu einem kleinen Preis an Lehrkräfte und Schüler*innen verkauft. Für eine gemütliche Atmosphäre werden die Tische ansehnlich dekoriert. In der Mittagspause übernehmen die Schüler*innen einen Dienst entweder bei der Ausgabe der Speisen oder im Hintergrund als Spülkraft.

Die Salatbar gehört dem Wahlpflichtbereich an und fördert die Schüler*innen in lebenspraktischen Aufgaben und der Eigenständigkeit im Umgang mit Lebensmittel und dem Zubereiten von Speisen.

Sport

Sport (-Wissenschaft) – Entdecke die Welt des Sports!

Hast du Spaß an Bewegung und probierst gerne verschiedene Sportarten aus? Interessierst du dich dafür, wie Bewegung, der Körper und die Ernährung zusammenhängen? Bringst du Teamgeist, Ehrgeiz und Fairplay mit und möchtest auch im Fach Sport Klassenarbeiten schreiben? Dann ist das Fach WP Sport (-Wissenschaft) genau das Richtige für dich!

Was solltest du mitbringen:

  • Du solltest im Fach Sport mindestens die Note 2 haben.
  • Es ist wichtig, dass du Bewegungen beschreiben und taktische Elemente in Sportspielen erkennen kannst
  • Ein Interesse an der Biologie des Körpers und seinen Funktionen.

Folgende spannende Themen erwarten dich im WP Sport (Wissenschaft):

  • Verschiedene Sportarten und was sie ausmacht
  • Wie Sport unseren Körper und unsere Gesundheit beeinflusst
  • Die richtige Ernährung für einen gesunden Lebensstil
  • Trainingspläne erstellen und verstehen

Und das ist noch lange nicht alles! Du wirst viele interessante Dinge lernen und herausfinden, wie wichtig Bewegung für ein gesundes Leben ist. Wenn du bereit bist, mehr über Sport zu erfahren und deine Fähigkeiten zu verbessern, dann melde dich für WP Sport (-Wissenschaft) an!

 

Wirtschaft und Arbeitswelt

Wirtschaft und Arbeitswelt

An der FW Murnau-Gesamtschule spielt der Wahlpflichtbereich (WP) eine wichtige Rolle. Er gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren. Der Unterricht im Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Arbeitswelt“ hilft außerdem bei der beruflichen Orientierung durch praktische Arbeit in Hauswirtschaft und Technik.

Das Fach „Wirtschaft und Arbeitswelt“ umfasst die Fächer Wirtschaft, Hauswirtschaft und Technik.

Das Fach Wirtschaft stärkt die wirtschaftliche Bildung und hilft den Schülerinnen und Schülern, in wirtschaftlichen Situationen kluge Entscheidungen zu treffen. Es geht darum, die wirtschaftliche Lebenswelt zu verstehen und verantwortungsvoll zu gestalten. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenhängen und wie sie als Konsumenten, zukünftige Arbeitnehmer und engagierte Bürger handeln können.

Im Fach Hauswirtschaft lernen die Schülerinnen und Schüler alles über Ernährung und Kochen. Sie erfahren, wie man im Haushalt organisiert und
Entscheidungen trifft, um den Alltag zu bewältigen. Der Unterricht zeigt, wie man Vorräte nachhaltig nutzt und zur Gesundheit und zum Wohlbefinden aller Haushaltsmitglieder beiträgt. Diese Fähigkeiten sind auch in vielen Berufen wichtig.

Das Fach Technik erweitert die technischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Sie lernen, wie man mit technischen Materialien, Energie und Informationen umgeht und wie man technische Verfahren auswählt und anwendet. Der Unterricht konzentriert sich auf innovative Technologien und deren Einsatz für eine nachhaltige Zukunft. Dabei spielt auch die Digitalisierung eine wichtige Rolle.
Der Technikunterricht hilft auch bei der beruflichen Orientierung und der Verbraucherbildung.

Die Schülerinnen und Schüler werden in den Jahrgängen 7 – 10 eine Stunde pro Woche in Wirtschaft unterrichtet. Die Fächer Technik und Hauswirtschaft wechseln sich in jedem Halbjahr ab. Die Schülerinnen und Schüler haben zum Beispiel im ersten Halbjahr zwei Stunden Technik und eine Stunde Wirtschaft pro Woche. Im nächsten Halbjahr haben sie zwei Stunden Hauswirtschaft und eine Stunde Wirtschaft pro Woche. Zusammen fördern diese Fächer eine Grundbildung in wirtschaftlichen, haushaltsbezogenen und technischen Bereichen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Fachwissen richtig anzuwenden, spezielle Methoden zu nutzen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, besonders in arbeitsbezogenen Lebenssituationen. Dies trägt zur persönlichen Entwicklung und zur aktiven Teilnahme an der Gesellschaft bei.

Insgesamt unterstützt das Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Arbeitswelt“ die Schülerinnen und Schüler dabei, mündige und sozial verantwortliche Menschen zu werden.

Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule
Städt. Schule Bielefeld-Stieghorst Sekundarstufen I und II Am Wortkamp 3 33605 Bielefeld

Informativ