Kooperationen

Gemeinsam stark.

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Ein Auslandsjahr
mit Hilfe eines Stipendiums der Stiftung Elgeti

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Träume
Nach dem 10. Schuljahr für ein Jahr in das Ausland zu gehen, z.B. ein englischsprachiges Land zu erkunden, die Sprache fließend zu lernen und den eigenen Horizont zu erweitern - das ist ein Traum, den viele gern verwirklichen möchten.
In den vergangenen Jahren haben sich mehrere Schülerinnen und Schüler unserer Schule diesen Traum erfüllen können. Nahezu ausnahmslos haben diese Austauschschüler positive Erfahrungen gesammelt (siehe dazu die beigefügten Erlebnisberichte von Ina Kretzschmer und Edith Sölter) und möchten dieses Jahr nicht mehr missen.

Kosten
Als Lehrer wissen wir, dass diese Wünsche in vielen Fällen nicht verwirklicht werden können, da ein solches Austauschjahr mit einer erheblichen finanziellen Belastung verbunden ist. Da sind zum einen die festen Kosten für Flug, Schulgeld und Unterbringung in einer Gastfamilie, die - als Gesamtpaket von verschiedenen, z.T. gemeinnützigen Organisationen gestaltet - sich je nach Gastland auf ca. 6000 - 8000 Euro belaufen. Hinzu kommen aber auch weitere Aufwendungen für Versicherungen, Visumskosten, evtl. Schuluniformen und Taschengeld.

Eine Lösung
Für die Schüler unserer Schule gibt es seit fast 10 Jahren die nahezu einzigartige Gelegenheit, sich um Stipendien zu bewerben, die ausschließlich für die Schülerinnen und Schüler der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule gedacht sind.
Diese Stipendien werden jedes Jahr von der Stiftung Elgeti vergeben. Das bedeutet:
Diese Stiftung übernimmt für Schülerinnen oder Schüler unserer Schule, die mit AFS interkulturelle Begegnungen e.V. reisen und die festen Kosten selbst nicht aufbringen können, diese teilweise oder sehr weitgehend. Das Stipendium hat bereits mehreren Schülerinnen und Schülern einen Aufenthalt im Ausland ermöglicht. Die Zielländer liegen in allen Teilen der Welt - dazu gehören z.B. die USA, Brasilien, Paraguay, Ägypten, Thailand und andere. Interessenten können zu Beginn ihrer Bewerbung ihre Wunschländer angeben.


Informationen
Im Laufe des 9. Jahrgangs werden alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule über das Auslandsjahr informiert. Zu Beginn des 10. Schuljahres findet ein Informationsabend für alle Interessierten und ihre Eltern statt; Bewerbungsunterlagen werden bereits vorher ausgegeben - und dann kann es auch schon losgehen. Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Auslandsjahr und das Stipendium ist Walter Droste. Ihr könnt euch jederzeit an ihn wenden.



Mein Austauschjahr in Spanien
Bente Frodermann


Vom 10. September bis zum 25. Juni habe ich mein Auslandsjahr in Spanien verbracht, von September bis Anfang Januar in Granada, danach in Vega de Valcarce im Nordwesten Spaniens.

Das Leben in den Gastfamilien hat sich in manchen Dingen deutlich vom Leben in Deutschland unterschieden.

Etwas das deutlich anders war, war, dass in den Familien sehr viel Wert darauf gelegt wurde, zusammen zu essen. Ich habe jede Mahlzeit bis auf das Frühstück während der Woche mit der Familie zusammen gegessen, was ich in Deutschland seit 4-5 Jahren nicht mehr mache, da jeder zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Haus geht oder nach Hause kommt. Aber in Spanien geht jeder zur gleichen Zeit aus dem Haus und kommt auch zur gleichen Zeit heim.

In den Schulen ist der Umgang mit den Lehrern ein anderer, da diese geduzt werden. Dies war zunächst sehr ungewöhnlich. Durch das Duzen, fand ich, hat man den Lehrer nicht mehr hundertprozentig als Respektsperson angesehen, sondern eher als einen Freund deiner Eltern o.ä. Also es war eher freundschaftlich wie man mit den Lehrern geredet hat.

Was ich in meiner ersten Gastfamilie sehr stark mitbekommen habe, war, dass meine Gastmutter zu Hause immer gekocht hat und auch immer sauber gemacht hat, alles neben ihrem Job. Klar hat mein Gastvater auch mitgeholfen, aber sie hat schon das meiste gemacht. Wenn sie zu Hause war, hat sie fast nur im Haushalt gearbeitet oder etwas für die Arbeit erledigt. Das fand ich sehr erstaunlich, da es bei mir zuhause eher so ist, dass jeder etwas macht.

Sehr erstaunlich fand ich auch, dass die Spanier alle sehr laut reden und es, sobald jemand redet, immer laut ist, weil sich alle gegenseitig übertönen. Und somit ist es eigentlich immer überall sehr schnell laut.

Mir ist es im Ausland erstaunlich leichtgefallen früh aufzustehen, obwohl ich spät ins Bett bin. Auch das Sprechen mit komplett fremden Menschen auf der Straße, um mal nach dem Weg oder anderen Dingen zu fragen, fällt mir jetzt viel leichter, ebenso das Kommunizieren mit Menschen, deren Sprache ich nicht spreche, und mit denen ich keine gemeinsame Sprache habe, in der wir uns unterhalten können, fiel mir immer leichter, da man sich nach einiger Zeit mit Händen und Füßen zu helfen wusste.

Ich koche heute ganz gerne für mich und meine Familie zu Hause Rezepte nach, die ich in Spanien kennen gelernt habe und gerne nachkoche, die auch immer gut bei meiner Familie ankommen. Dieses sind alles Rezepte, die mir meine Gasteltern beigebracht haben, wie z.B. Tortilla, Paella oder Tapas. Oder auch Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass ich Butter und Margarine auf dem Butterbrot durch Olivenöl ersetzte.

Die spanische Küche war für mich anfangs eine sehr große Herausforderung, da ich in Deutschland Lebensmittel, wie Fisch oder intensiv gewürzte Mahlzeiten mit Knoblauch gemieden habe, da ich eigentlich kein Freund von diesen Lebensmitteln bin. Da habe ich mich dann aber trotzdem durchprobiert durch die spanische Küche, und teilweise hat mich dies auch große Überwindung gekostet. Aber nach einer Weile gab es tatsächlich Gerichte, in denen diese Zutaten enthalten waren, die mir sehr gut geschmeckt haben

Ein Wert, der mir sehr wichtig geworden ist, ist das gemeinsame Essen mit der Familie, da dort alles besprochen wird, wie z.B. was man am Tag gemacht hat, wie die Schule war, was man noch vorhat oder auch, ob man am Wochenende etwas zusammen unternimmt. Dies habe ich sehr wertgeschätzt, da das eine Zeit ist, in der man die ganze Familie sieht. Hier würde ich das gerne auch machen, aber da aus meiner Familie alle immer zu verschiedenen Zeiten Hunger haben, zu verschiedenen Zeiten zu Hause sind oder außerhalb essen, ist dies eine Erinnerung, an die ich sehr gerne zurückdenke.

Seitdem ich wieder zurück in Deutschland bin, merke ich je nach Situation, dass ein Teil von mir jetzt in Spanien lebt und ich so schnell wie möglich zurück möchte, da ich das Gefühl habe, dass ich viel zu viel verpasse. Aber womit ich auch noch zu kämpfen habe, ist, vernünftig hier anzukommen und mich umzugewöhnen. Deutsch zu reden fällt mir noch immer schwer, da ich am liebsten mit allen Spanisch sprechen würde. Ich habe Angst die Sprache zu verlernen, da ich sie nicht mehr alltäglich nutze, obwohl ich in sehr engem Kontakt zu meinen Familien und Freunden in Spanien stehe. Deswegen nutze ich jede Möglichkeit, Spanisch zu hören oder zu sprechen.

Sehr zu schätzen gelernt habe ich die Zeit mit der Familie oder mit den Freunden, da man nach einer Zeit merkt, wie wichtig mir diese Menschen sind und man diese in manchen Situationen doch sehr gerne dagehabt hätte. Ich bin trotz einiger weniger Tiefen sehr dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, ins Ausland zu gehen. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich es bereue, dort gewesen zu sein, werde ich dies immer mit nein beantworten, da es eine unvergessliche Erfahrung ist und ich Spanien als zweite Heimat bezeichnen kann. Es kann schließlich nicht jeder sagen, dass er/sie mit sechzehn für fast elf Monate in einem anderen Land gelebt hat. Ich würde es jederzeit wiederholen wollen. Die ganzen Erinnerungen, die ich sammeln durfte, sind zu meinem größten Schatz geworden.


Hier noch ein paar Eindrücke aus der zweiten Hälfte meines Auslandsjahres:

Pilgerstätte Santiago de Compostela  

Die Ankunft an der Pilgerstätte Santiago de Compostela; nach 5 Tagen und über 100 km in den Beinen endlich angekommen.

Mein Geburtstag  

Dies war an meinem Geburtstag und gleichzeitig auch der Abschied von meinen Freuden; wir haben sehr viel gelacht und geweint an diesem Tag.

Wiedersehen nach 5 Monaten  

Hier habe ich meine erste Gastfamilie nach 5 Monaten wiedergesehen und es war, als wäre ich nie weg gewesen. Dies war ein sehr schöner Tag für mich, da ich eigentlich dachte, dass ich sie erst viel später wiedersehe.

Der letzte Abend  

Dies war mein letzter Abend in Spanien mit vielen anderen Austauschschülern; auch wir haben uns alle sehr gut verstanden, auch dieser Abschied war sehr emotional, da wir wie eine große Familie waren.



Mein Austauschjahr in Paraguay
Ina Kretzschmer


Hi,
mein Name ist Ina Kretzschmer und ich bin 16 Jahre alt.

Im Juli 2012 bin ich mit AFS für ein Jahr nach Paraguay geflogen, ich war schon immer sehr reiselustig und ein Jahr in einem anderen Land zu verbringen war die beste Entscheidung, die ich bisher getroffen habe.

Seitdem in meiner Schule das Auslandsjahr angeboten wurde, war ich sehr interessiert und als es dann endlich fest stand, dass ich diese Reise wirklich machen würde, habe ich einen Traum in Erfüllung gehen sehen. Dabei war die Unterstützung durch das Stipendium der Studienstiftung Elgeti sehr hilfreich.

Bevor es dann losging musste ich mich erst einmal durch einen Haufen Papierkram kämpfen, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, es gehört wohl dazu und es lohnt sich auf jeden Fall!

Jetzt muss ich schon in ein paar Wochen zurück nach Deutschland, aber ich habe eine super Zeit hier verlebt!

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Der Anfang war wegen der geringen Sprachkenntnisse etwas kompliziert, aber meine Familie hat mir sehr geholfen und dadurch habe ich mich schnell einleben können und viele nette Menschen kennen gelernt.

Die ersten Tage haben sich angefühlt wie ein Traum und noch immer kann ich es nicht wirklich glauben, dass ich hier bin. Plötzlich war ich in einem Land, das so weit von meiner Heimat weg liegt, Papageien flogen über meinen Kopf, die Bäume hingen voll mit exotischen Früchten und die Sonne schien den ganzen Tag.

Nach den ersten Tagen unter Kulturschock habe ich angefangen mich einzugewöhnen, nach einer Woche ging ich schon in die Schule, dort wurde ich von allen sehr nett aufgenommen und sie haben sich sehr bemüht, dass ich möglichst viel verstehe und an meinem Geburtstag sogar eine kleine Überraschungsfeier für mich in der Schule veranstaltet, mit Kuchen und einem für Paraguay typischen Essen.

Nach einigen Monaten war ich dann ganz angekommen und habe mich wirklich heimisch gefühlt. Wenn ich die Straße hoch zu dem Haus meiner Gastfamilie gegangen bin, wurde ich von allen Nachbarn gegrüßt und bin fast immer zu einem kleinen Schwätzchen mit der Besitzerin eines kleinen Ladens stehen geblieben. Nach der Schule habe ich viel mit Freunden unternommen und am Wochenende immer mit meiner Familie!

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Einige wirklich schöne Erlebnisse waren z.B. ein Zombie-walk durch Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay, an dem ich mit einigen Freunden teilgenommen habe, oder eine Reise auf das Land mit Leti, einer wirklich guten Freundin, die mich eingeladen hatte. In den Sommerferien, die hier 3 Monate dauern, bin ich viel herumgereist in den unglaublich günstigen Bussen. Mit einem sehr guten Freund habe ich viele Tagestrips unternommen und die wunderschöne und exotische Natur Paraguays kennen gelernt. Mit meiner Familie bin ich auch ein wenig verreist, innerhalb von Paraguay und zwar nach Encarnacion, eine Stadt, in der die Familie meiner Gastmutter lebt und die nah an einem Fluss liegt und wunderschön zum spazieren und kennenlernen ist. Die Reise zu den Wasserfällen war auch ein Höhepunkt und das Arbeiten bei "Corazones abiertos", einer Freiwilligenorganisation, auch!

Unmöglich kann ich alles aufzählen, was mir hier passiert ist, aber eins kann ich sagen, ich hatte keinen einzigen wirklich schlechten Moment und auch die Sorge, dass ich meine Familie und Freunde unheimlich vermissen würde, war unbegründet, da ich mir hier die ganze Zeit sicher sein konnte, das ich sie in einem Jahr wieder sehen werde würde.

Alles in einem habe ich hier ein 2. Zuhause gefunden und es war das für mich bisher aufregendste, lehrreichste und schönste Jahr in meinem Leben, ich hoffe, es folgen noch viele ähnliche Erfahrungen!

Mittlerweile bin ich im 12. Jahrgang der Friedrich Wilhelm Murnau - Gesamtschule. Ich hatte mich dafür entschieden, in meinen alten Jahrgang zu gehen, der in der Zwischenzeit die 11. Klasse hier in Deutschland absolviert hatte. Der Übergang hat mir kaum Schwierigkeiten bereitet und jetzt geht es mit Riesenschritten auf das Abitur zu.

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Mein Austauschjahr in den USA
Edith Sölter


Mein Interesse ein Austauschjahr zu machen wurde das erste Mal in der Schule geweckt, als von einem Stipendium extra für Schüler der Gesamtschule Stieghorst berichtet wurde. Zunächst dachte ich nur darüber nach, doch schnell wusste ich, dass ich das unbedingt tun wollte und kurz darauf bewarb ich mich auch schon. Zwischendurch bekam ich zwar ein mulmiges Gefühl, wusste aber immer, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte und bereue dies bis heute nicht.

Bei den organisatorischen Dingen bekam ich tatkräftige Unterstützung von Lehrern, der begleitenden Organisation und ehemaligen Austauschschülern und so waren diese Formalitäten schnell erledigt und ich konnte mich nun ganz auf mein bevorstehendes Jahr im Ausland vorbereiten. Der erste Kontakt zu meiner Gastfamilie war schnell hergestellt und zunächst noch ein wenig unbeholfen. Als ich dann aber die letzten Tage in Deutschland mit Verabschiedungen und Packen beschäftigt war, wurde ich von der Aufregung überwältigt und konnte es kaum noch erwarten dieses Abenteuer anzutreten. Obgleich mir der Abschied von meiner Familie und meinen Freunden schwer fiel, war ich gespannt und neugierig auf meine neue Familie. Nach einem kurzen Einführungsseminar über Kultur, Land und Leute lernte ich sie auch schon kennen. Ich hatte zwei Gastschwestern, von denen eine aufs College ging, so dass ich in ihr Zimmer einziehen konnte. Sie sah ich nur selten, aber trotzdem hatten wir ein gutes Verhältnis. Meine andere Gastschwester oder besser: "Schwester", war ungefähr in meinem Alter und wir verstanden uns auf Anhieb. Auch mit den Eltern hatte ich sofort ein familiäres Verhältnis und ich fühlte mich pudelwohl in meiner neuen Heimat.

In den ersten Wochen lernte ich eine kaum zu bewältigende Menge an Leuten kennen, die alle unglaublich aufgeschlossen und freundlich waren. Auch in der Schule wurde ich sofort aufgenommen und da meine Schule recht übersichtlich war, kannte mich schnell jeder und wollte mal mit mir reden und mich kennen lernen. Die große Neugier verschwand nach einigen Wochen und ich wurde ein fester Bestandteil meiner High School. Ich hatte einen festen Freundeskreis und wir verbrachten Pausen und Freizeit zusammen - oft mit sportlichen Aktivitäten wie Football und Baseball.

Darüber hinaus wurde die Kirche immer wichtiger in meinem Leben in den USA. In den USA ist das aber anders als hier in Deutschland. Es gab regelmäßig sportliche Veranstaltungen wie zum Beispiel: Softball, Eislaufen und Basketball. Des Weiteren bin ich auf Fahrten wie z.B. den alljährlichen Skiausflug mitgefahren, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Während meines Jahres sind meine Familie und ich viel gereist und so lernte ich einen Großteil des Südens kennen. Wir waren in Dallas, Memphis, New Orleans und vielen anderen Städten und ich lernte die Kultur der Südstaatler richtig kennen.

Das Jahr ging schnell um und bald standen der Abschlussball und die großen dreimonatigen Ferien bevor und ich fing an zu realisieren, dass meine Zeit in den USA auf das Ende zuging. Deshalb entschloss ich mich meinen Aufenthalt um einen Monat zu verlängern um so noch die Gelegenheit zu haben den "amerikanischen Sommer" zu genießen und noch einmal eine andere Seite des amerikanischen Schuljahres kennen zu lernen. An meinem letzten Abend wurde eine Abschiedsfeier für mich organisiert, sodass ich mich von allen verabschieden konnte. Die Nacht verbrachte ich bei meiner Gastschwester und wurde am frühen morgen von meinen engsten Freunden nochmals verabschiedet und fuhr dann zusammen mit meiner Gastfamilie zum Flughafen. Dieser Abschied fiel mir zwar sehr schwer, da es ungewiss war, wann ich diese mir ans Herz gewachsenen Menschen wieder sehen würde, aber um nichts in der Welt würde ich dieses Jahr eintauschen wollen und zähle es eindeutig zu den besten meines bisherigen jungen Lebens.

Das Jahr war aufregend abwechslungsreich und vor allem ein Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Außerdem habe ich Freunde fürs Leben gefunden, die ich nicht missen möchte. Deshalb kann ich nur jedem, der die Chance hat ein Austauschjahr zu machen, raten diese auch wahr zu nehmen.

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09/2022
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