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25.02.2019

Interview mit Frank Ziegler – Schulleiter FWM-Gesamtschule

 

 

TextZIEF/ROHM

Mit dem Thema Mobbing und Gewalt setzt sich die Werner Bonhoff Stiftung mit einem bundesweiten Projekt auseinander. Der Name des Projektes lautet: "Nach der Tat. Mobbing stoppen!"

Dazu wurde ein Interview mit unserem Schulleiter Frank Ziegler geführt. Es ist Teil einer Interviewreihe mit Schulleiterinnen und Schulleitern, mit der die Werner Bonhoff Stiftung einen konstruktiven Diskurs und offenen Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen zum Thema Mobbing anregen und fördern möchten.

Sehr geehrter Herr Ziegler, stellen Sie doch einmal Ihre Schule kurz vor.
Wir (Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule) sind eine sechszügige Gesamtschule mit dreizügiger Oberstufe. Insgesamt haben wir derzeit 1200 Schülerinnen und Schüler und ein großes Kollegium mit 120 Lehrerinnen und Lehrern. Wir befinden uns im gebundenen Ganztag, das heißt, wir haben an drei Tagen in der Woche bis 16 Uhr Unterricht und an zwei Tagen bis 14 Uhr. Wir sind eine Schule, die ein umfangreiches Programm hat, einer unserer Schwerpunkte liegt im Bereich der Kultur, ein anderer bei den Mint-Fächern. Im Bereich Berufsorientierung sind wir ebenfalls sehr gut aufgestellt.

Worauf sind Sie bei Ihrer Schule besonders stolz?
Ich glaube, dass wir hervorragende Arbeit leisten. Wir sind in einem sozial benachteiligten Stadtgebiet von Bielefeld ansässig, dementsprechend ist unsere Schülerschaft auch sehr durchmischt. Wir bieten hier vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Unser Ziel ist hier natürlich, schulisch bestens zu begleiten, aber auch darüber hinaus, weil wir hier nicht nur Lern- sondern auch Lebensraum sind. Ich glaube, das gelingt uns auch deshalb sehr gut, weil wir immer sehr darauf bedacht sind, enge Beziehungen zu den Schülern zu haben, aber auch engen Kontakt zu Elternhäusern. Von daher ist es eine große Stärke, gerade eben die Kinder zu fördern und zu fordern, die vielleicht vom sozialen Hintergrund her nicht so gute Startvoraussetzungen haben. Ein großer Schwerpunkt ist für uns das Thema Bildungsgerechtigkeit, das ja immer wieder angemahnt wird. Ich glaube, da leisten wir exzellente Arbeit.

Kommen wir zu einem heiklen Thema: Mobbing.
Besteht an Ihrer Schule ein Konsens im Kollegium, ab wann Lehrerinnen und Lehrer eingreifen müssen? Wenn ja, wie haben Sie diese „Eingriffsschwelle“ ausformuliert?

Der Begriff Mobbing ist ja sehr dehnbar. Die Frage ist ja immer, wann Mobbing anfängt und wie man diese Dinge wahrnimmt.
Wo wir tätig werden und eingreifen, ist ja, wenn es eine Meldung an das Klassenleitungsteam gibt oder wenn das Klassenleitungsteam einen Fall selbst wahrnimmt. Manchmal wird es ja auch gar nicht verbalisiert oder auch gar nicht thematisiert. Wenn das Klassenleitungsteam aber selbst merkt, es geht in die Richtung Mobbing, dann wird eingegriffen, dann wird gehandelt.

Lesen Sie bitte hierhier das komplette Interview mit unserem Schulleiter Frank Ziegler.