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29.03.2022

Informationen zur Beschulung ukrainischen Schüler*innen

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Mittlerweile haben wir 12 ukrainische Kinder an unserer Schule aufgenommen. Damit ist unser Kontingent, das wir der Stadt schon zu Beginn des Krieges in der Ukraine zur Verfügung gestellt haben, erschöpft.

Die Schülerinnen und Schüler haben alle einen individualisierten Stundenplan und sind einer festen Klasse zugeordnet. Zwei Mütter dieser Kinder arbeiten in der Ukraine ebenfalls als Lehrerinnen und unterrichten die Schüler*innen von montags bis donnerstags jeweils in der ersten Stunde in Ukrainisch oder in Englisch. In der vierten Stunde ist an diesen Tagen Deutschunterricht, der zunächst von Kolleg*innen ehrenamtlich durchgeführt wird.

In den nächsten Tagen werden in diesen Stunden Ehrenamtliche vom Verein Tabula den Unterricht übernehmen. Freitags werden die Schüler*innen von einer Schulsozialarbeiterin zwei Stunden betreut, die sie mit dem alltäglichen Leben in Bielefeld vertraut machen wird.

Jeden Tag gehen die Schüler*innen für zwei Stunden in ihre zugewiesenen Klassen und nehmen dort am Unterricht (im 5. Jahrgang auch am Schwimmunterricht) teil. Es wurde hierbei einerseits auf eine altersgerechte Zuweisung und andererseits das Vorhandensein einzelner russischsprachiger Mitschüler*innen oder Kolleginnen geachtet. So haben sie schnell die Möglichkeit, andere Schüler*innen und die Abläufe der Schule kennenzulernen. Ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa rundet den Schultag ab. Bei der ganzen Planung wurde von uns darauf geachtet, dass kein regulärer Unterricht für die anderen Schüler*innen unserer Schule ausfallen muss.

Drei weitere Kolleginnen haben sich angeboten außerhalb der Schulzeit für die Mütter Deutsch-Unterricht anzubieten. Wir danken allen für das große Engagement.