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08.06.2022

Unser Schulgarten im Mai

 

 

TextESCH
FotosESCH



Abwechslungsreiches Wetter beschert die erste Ernte.

Zu Beginn des Monats Mai erhielt der Schulgarten zusätzlich zu den bereits bestehenden Äckern weitere neue Flächen. Im ERG-Kurs „Macher“ des 6. Jahrgangs haben die Schüler*innen in Zusammenarbeit mit Andreas Begemann ein großes Hochbeet gefertigt und dem Schulgarten zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür! Parallel hat Traugott Hinkelmann das etwas in die Jahre gekommene Hochbeet an einigen Stellen ausgebessert. Er war dafür der ideale Ansprechpartner, da er das Hochbeet vor vielen Jahr selbst gebaut hat.


Mit den Hochbeeten im Schulgarten kann das Thema Ackern um „Urban Gardening“ erweitert werden. Dessen Ziel ist es, innerhalb der Stadt kleinräumige Flächen gärtnerisch zu nutzen. Hierfür hat die 6A im Frühjahr Pflanzen auf der Fensterbank im Klassenzimmer vorgezogen. Weder die Pflege im Schulalltag noch in den Ferien stellte ein Problem dar. Mehrere Schüler*innen erklärten sich bereit, die Pflanzen zu Hause weiter zu pflegen.
Jetzt zum Sommer steht uns mit Paprika, Sonnenblumen, Tomaten, Kohlrabi, Kürbis eine bunte Fülle an Jungpflanzen für die Hochbeete zu Verfügung. Nachdem die Hochbeete mit Erde gefüllt waren und die „Eisheiligen“ (11. bis 15. Mai) vorbei waren, setzen die Schüler*innen diese dann selbst in die Hochbeete.

Auf dem Acker zogen die nächsten Pflanzen ein. Mitte des Monats gab es hierzu die Zweite Pflanzung mit Pflanzen von der GemüseAckerdemie. Wie bereits im Monat April haben Schüler*innen in Kleingruppen sich einer Ackerreihe angenommen und Mais, Kürbis, Gurke, Bohnen, Tomaten und Rote Beete eingepflanzt.

Die ganzen Jungpflanzen, aber natürlich auch die anderen Pflanzen, galt es nun weiter zu pflegen und vor allem zu schützen. Ein großes Problem stellen immer noch die gefräßigen Schnecken dar. Eine biologisch verträgliche Lösung, die auch der Philosophie der GemüseAckerdemie entspricht, bedarf einiger Kreativität.

So haben die stark befallenen Regionen bei den Kohlpflanzen sowie rund um die Kürbispflanzen einen Schutz aus Schafswolle. Zusätzlich liegen Schneckenbretter aus, unter denen sich die Schnecken vor der Wärme verstecken. Diese Schnecken können dann einfach eingesammelt und weggebracht werden.