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18.03.2019

Klimawoche, Eco-Award und Klimaschutz-Workshops

 

 

TextMEBE
FotosMEBE

FW Murnau-Gesamtschule aktiv beim Markt der Möglichkeiten beteiligt

Eine Gruppe von 10 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen und Jahrgangsstufen war beim Tag der Bildung der Klimawoche Bielefeld aktiv.
Statt den Tag in der Schule zu verbringen, machten sie sich auf den Weg in die Fachhochschule Bielefeld und präsentierten dort einen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten das Direktrecycling-Projekt der Schule. In dem Projekt werden aus Fehlkopien und alten Collegeblöcken, Notizringbücher: Notizblöcke und Haftnotizen gemacht. Die Fehlkopien werden auch mit Klimaschutzhinweisen bedruckt und dann die Rückseiten nochmals für Kopien verwendet. Hierdurch kann der Papierverbrauch der Schule verringert werden.

"Die Nutzung von Recyclingpapier und das Direktrecyclen von Papier ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz" berichtet Felix, Klimascout in der Schule.

Seine Klassenkameradin Alina ergänzt: "Die Herstellung von Papier ist sehr energieintensiv und es entsteht viel CO2. Für die Herstellung von drei Blatt Papier kann man auch eine Kanne Kaffee kochen."

Hierzu kann Dinesch, Klimascout aus der 6a ergänzen: "Mit 250 kg Papierverbrauch pro Kopf und Jahr in Deutschland verbrauchen wir in Deutschland mehr Papier als ganz Afrika und Südamerika zusammen."

Falak aus der 7d fügt hinzu: "Jeden Tag wird auf der Welt die Fläche von 60.000 Fußballfeldern abgeholzt um daraus Papier herzustellen. Darum sollte man nach Ansicht der Klimascouts den Papierverbrauch möglichst gering halten und Recyclingpapier benutzen."


Klimascouts der Schule gewinnen neue Erkenntnisse am Tag der Bildung bei der Klimawoche Bielefeld

Mit dem Projekt beteiligte sich die Schule auch an dem ECO-Award in der Kategorie Bildung, der das aktive Klimaschutz-Engagement von Schulen, Universitäten und Fachhochschulen aus ganz Ostwestfalen-Lippe im Regierungsbezirk Detmold auszeichnet.

Der ECO-Award wird jährlich verliehen und soll Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Studierende dazu motivieren, sich mit dem wichtigen und drängenden Thema des Klima- und Umweltschutzes mit Kreativität, Motivation und Freude zu beschäftigen. Der ECO-Award steht unter der Schirmherrschaft der Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Detmold, Marianne Thomann-Stahl.
Der Award ist mit einem Preisgeld von insgesamt 1.000 Euro und zusätzlich mit dem Sonderpreis für besonders praxisorientierte Projekte von der EnergieAgentur.NRW dotiert.

Die Schülerinnen und Schüler sind nun sehr gespannt, wie das Projekt von der Jury bewertet wird und ob wir unter den Preisträgern sind.

Daneben bildeten sich die Schülerinnen und Schüler aber auch in verschiedenen Workshops weiter. Fünf Schülerinnen und Schüler nahmen an Workshops der Klimaschutzakademie im Rahmen der Schule der Zukunft teil.
Sie konnten dabei mittels Life-Satellitenbildern einen Blick auf die Zerstörung der Regenwälder für Papier, Aluminium, Handy und Co werfen und sich in Workshops unter dem Motto „Klimaschutz schafft Zukunft – gestalte deine und unsere Zukunft jetzt!“ konnten fünf Schülerinnen und Schüler der Stufen 5-7 an der Klimaschutzakademie teilnehmen.

Zuerst ging es per virtueller Klimaexpedition in himmlische Sphären, um anhand von Live-Satellitenbildern den Klimawandel und seine Auswirkungen von oben zu betrachten. Danach gab es für die Schülerinnen und Schüler verschiedene Workshops rund um das Thema Klimaschutz. Das erlebte Wissen kann danach noch in einem Quiz getestet werden.

Andere Schüler*innen befassten sich mit der Werbung, die oft unsere Kaufentscheidungen mehr beeinflusst als man denkt. Doch hinter jedem Kauf steckt auch noch mehr. Wer hat mein T-Shirt produziert und unter welchen Bedingungen? Mit diesen Themen beschäftigten die Schüler*innen, indem sie Werbebotschaften auf kreative Art parodierten.

In einem weiteren Workshop wurden Seedballs hergestellt. Seedballs sind kleine Kügelchen aus Erde, Tonerde und Blumensamen, die man an verschiedensten Orten auslegen kann, um langweilige Ecken im Garten oder auf dem Schulhof zu begrünen. Die hergestellten Seedballs mit regionalem Saatgut soll dann im kommenden Sommer einigen Stellen an unserer Schule bunter machen und Insekten und damit auch für Vögel und andere Tiere Nahrung bieten.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und sichtlich zufrieden machten sich die Schüler*innen nach einem interessanten Tag am Nachmittag dann auf den Nachhauseweg.