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28.09.2021

Juniorwahl 2021 an der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule

 

 

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Dass Jugendliche sich nicht für Politik oder ihre Umwelt interessieren, ist eine weitverbreitete Meinung. Doch spätestens seit „Fridays for Future“ kann von Desinteresse keine Rede mehr sein. Um auch den Jugendlichen eine Stimme zu geben, nimmt die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule an der „Juniorwahl“ zur Bundestagswahl teil.

Die Schüler*innen des Sozialwissenschaftskurses von Herrn Scholz aus der Q2 haben diese Juniorwahl an der Schule organisiert, bei denen die insgesamt über 400 Schüler*innen des 10., 11.,12. und 13. Jahrgangs unserer Schule wählen sollten. Es gab die Möglichkeit, aus dem gleichen Parteienspektrum wie bei der offiziellen Wahl und die Partei mit dem ansprechendsten Wahlprogramm zu wählen.

Das Ziel dieser Juniorwahl sollte sein, dass der Wahlablauf offensichtlich wird und so auf eine zukünftige Wahl vorbereitet wird. Die Juniorwahl ist wie folgt abgelaufen: Es gab den Wahlvorstand, Wahlhelfer*innen sowie Wahlurnen und Wahlzettel.
Der Wahlvorstand sowie die Wahlhelfer*innen haben dafür gesorgt, dass die Wahl problemlos ablief.
Zuvor wurden in den teilnehmenden Jahrgängen Wahlbenachrichtigungen verteilt, die sie über den Wahl Ort und die Wahlzeit informiert haben.

Als die Schüler*innen den Wahlort betraten, bekamen sie Hilfestellungen. Ihnen wurde erklärt, dass sie mit ihrer Erststimme einen Abgeordneten ihres Wahlkreises „Bielefeld-Gütersloh“ wählen sollen und mit der Zweitstimme eine Partei. Wichtig war es, dass sie nur zwei Kreuze setzen sollten. All dies wurde auch zuvor im Gesellschaftslehre- bzw. Sozialwissenschaftsunterricht thematisiert. Das Feedback der Schüler war positiv. Einige Schüler*innen zeigten sogar Ehrfurcht vor dem Wahlakt und wiesen sich mit Hilfe ihres Ausweises aus.

Die Ergebnisse sind durchaus repräsentativ, da ähnlich wie bei der echten Bundestagswahl die SPD den Direktkandidaten an unserer Schule gestellt hätte. Auch die Zweitstimmen bilden ein Meinungsbild zu Gunsten der SPD ab, wobei die FDP neben den Grünen die weiteren stärksten Parteien bilden.

„Ein gelungenes Projekt – auf dem Weg zu mündigen Bürger*innen!“, so der O-Ton vieler Teilnehmer*innen.


[Vielen Dank an Dalad Khaled Jogi und Anita Frank (beide Q2) für euren Bericht!]