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26.03.2020

Was passiert eigentlich während der Schulschließung?

 

 

TextLIEB
FotosLIEB



Am 16.03.2020 wurde unsere Schule wegen der Coronakrise geschlossen. Die Friedrich Wilhelm Murnau-Gesamtschule ist für uns alle mehr als eine einfache Schule. Hier verbringen alle zwischen acht und neun Stunden täglich und somit ist diese Schule nicht nur ein einfacher Lernort, in der sich alle wohlfühlen, sondern für viele ein zweites Zuhause.

Viele Menschen fragen sich, was passiert eigentlich nun in dieser Zeit mit Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern, mit dem übrigen Personal (Sekretariat, Hausmeister, Sozialarbeiterinnen).
Dieser Artikel soll aufzeigen, was an unserer Schule während dieser Zeit passiert, womit sich die beteiligten Personen beschäftigen und vor allem, welche Anstrengungen von allen Seiten unternommen werden, die Situation zu meistern.

Die Schulverwaltung ist von montags bis freitags besetzt, darf aber keinen direkten Kontakt, z.B. Schülerinnen und Schülern oder Eltern haben. Aus diesem Grund kann man nur telefonisch mit dem Sekretariat Kontakt aufnehmen oder Unterlagen in den Briefkasten werfen.

Die Hausmeister sind ebenfalls vor Ort, damit Reparaturarbeiten, Anlieferungen und Besorgungen erledigt werden können.

Die Schulsozialarbeiterinnen kümmern sich beispielsweise um unseren Schulzoo. Die Tiere müssen schließlich auch versorgt und betreut werden.

Die Schulleitung ist durch ein Mitglied an jedem Tag in der Schule vertreten. Kommuniziert wird fast rund um die Uhr in Form von Telefonaten und Mails. Zweimal in der Woche treffen sich die fünf Mitglieder (natürlich unter Wahrung der Sicherheitsabstände), um alle anstehenden Schritte zu koordinieren und die Kolleginnen und Kollegen zu informieren.

Die Lehrerinnen und Lehrer haben mit großem Engagement Arbeitsmaterialien und Wochenpläne erstellt und die Aufgaben über ein Portal, das nur an einem Wochenende programmiert worden ist, per E-Mail, per Post oder durch persönliche Übergabe an die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt. Dafür wurden von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und auch von den Beratungslehrerinnen und -lehrern der Oberstufe Kontaktdaten gesammelt und unzählige Telefonate geführt.

Die Rückfragen der Schülerinnen und Schüler bzw. der Eltern im Hinblick auf technische Probleme, Fragen zu den Aufgabenstellungen, zum Umfang der Arbeiten, zum Rückmeldungsprozedere waren zahlreich und mussten beantwortet werden. Das ist ein zusätzlicher Aufwand, weil im normalen Unterrichtsablauf normalerweise eine Frage für alle einmalig geklärt werden kann, während die gleiche Anfrage nun per Mail mehrfach kam.

Zusätzlich erklärten sich einige Lehrerinnen und Lehrer bereit, die Notbetreuung zu übernehmen und die Sammlungen aufzuräumen, Lehrpläne weiter zu bearbeiten und die Konzepte für die Digitalisierung zu entwerfen.

Einmalig an unserer Schule ist sicherlich auch, dass eine 5. Klasse einen sogenannten „Quackeltag“ mit dem Klassenleitungsteam eingerichtet hat. Hier können die Kinder der Klasse ihre Sorgen, Probleme, Anfragen aller Art und positiven Erlebnisse im Telefonat loswerden.
Somit werden die Kinder nicht nur in schulischen Belangen in dieser schwierigen Zeit unterstützt.

Das hat uns auf eine Idee gebracht. Wir möchten gerne von euch hören, was ihr in eurem „Home School Office“ alles so macht. Schreibt uns, malt ein Bild oder…
Unsere Homepage zeigt immer aktuell, mit welchen Dingen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sich beschäftigen. Wir finden, dass kann auch ruhig während der Schulschließung so fortgeführt werden.

Wer also etwas erzählen möchte, eine kurze Geschichte schreibt, ein Bild malt oder ein Video dreht, der schickt den Beitrag bitte an folgende Mailadresse:
b.lienenlueke@fwmurnau-gesamtschule.de

Wir freuen uns schon auf eure Nachrichten. Arbeitet schön an euren Aufgaben, bleibt bitte zu Hause und trefft euch nicht mit anderen und bleibt vor allem gesund und munter (diese Wünsche gelten für die ganze Familie).